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Bomberjacke

Glaubwürdigkeit vs Reichweite oder auch Influencer vs Blogger


 25. Januar 2017

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Wenn Influencer und Instagram Stars mit
Fake Fans besser behandelt werden als Blogger

Ich bin sauer. Stocksauer. Wie ihr inzwischen wisst, habe ich dieses Halbjahr die Fashion Week hier in Berlin nicht besucht. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen wollte ich eine kleine Pause von der Fake Blogger Welt und zum anderen wollte ich neuen Content kreieren, da ich seit diesem Jahr Vollzeitbloggerin bin. Aber vor allem hat man mich dieses Jahr bei keinem Blogger Event oder auf irgendwelcher Show gesehen, weil ich richtig enttäuscht von diversen PR Agenturen bin.

 

Wie Ally von Pupenzirkus habe ich dieses Jahr für manche Shows, bei denen ich davor immer eingeladen war, leider keine Karte bekommen. Sie wurde dieses Jahr nämlich an diverse Instagram Stars oder eben „Influencer“ vergeben, die sich mit Mode nicht wirklich gut auskennen oder gar etwas über die Designerin wissen, aber eben mehr (Fake) Follower haben. Ich, die z.B schon zwei mal bei Rebekka Ruétz war und jedes mal ausführlich über die Kollektionen berichtet habe, musste dieses Halbjahr leider leer ausgehen, obwohl ich mich schon sooo auf die neue Kollektion der Österreichischen Designerin gefreut habe. Ich liebe ihre Mode nämlich sehr, wie ich euch schon in meinen Beiträgen Vintage Baby und Rebekka Ruétz inspiriertes Outfit gezeigt und erzählt habe. Bei beiden Beiträgen habe ich mir richtig viel Mühe gegeben, habe skizziert, nachgestylt und recherchiert. Aber dieses mal wurde meine Karte einfach an eine Instagram bzw. Influencerin die zwar eine größere Instagram Fangemeinde, aber jedoch keinen eigenen Blog hat, vergeben. Wenn ich die Instagram Accounts, der Mädels die bei ihrer Show eingeladen waren mit meinem vergleiche stelle ich fest: Die Chicks haben oft zwar zwischen 30 und 120 Tausend Follower, aber jedes Bild bekommt im Durchschnitt nur 300 Likes.

Rebekka Ruétz Mode


 Influencer vs Blogger

Ich mit meinem bescheidenden 2000 Followern bekomme im Schnitt 160 Likes pro hochgeladenes Foto. Stimmt doch irgendwas bei denen nicht oder? Liebe PR Agenturen, merkt ihr eigentlich nicht was ihr da tut? Ihr ladet Leute ein, die sich ihre Instagram Followerzahl frisiert haben und dann bei der Show nur doofe Handyfotos machen? Die einzige Frage, die sich solche sogenannten Influencer nach der Show gestellt haben, war die ob auch jeder eine tolle Goodie Bag abgestaubt hat. Ich kann ehrlich nur den Kopf schütteln! Es gibt so viele Blogger, die so gerne dabei gewesen wären, bereit waren ihre verdammt schweren Spiegelreflexkameras mitzunehmen und gescheite, unverpixelte Fotos von den Kollektionen zu machen! Ach, habe ich schon erwähnt, dass wir Blogger die Designer freiwillig auf Do Follow verlinkt hätten? Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr euch ins eigene Bein schießt?! Durch uns hätten wesentlich mehr Leute von euren wundervollen Kollektionen erfahren und Mr. Google im Übrigen auch! Die SEO Optimierung gehört für uns nämlich so selbstverständlich dazu wie der Donner zum Blitz. Eure wundervollen Arbeiten würden durch uns noch nach Monaten bei etlichen Suchmaschinen und sozialen Netzwerken wie Facebook, Pinterest oder Google+ angezeigt werden, steckt doch in jedem einzelnen Kleidungsstück so viel Arbeit. Für uns sind eure Shows nicht nur eine Gelegenheit unsere Follower live mitzunehmen und einfach mal etwas anderes zu zeigen als unsere narzistische Art. Für uns sind eure Shows Inspiration Pur, Energie und neuer Content. Content von dem auch ihr was habt. 


Rebekka Ruétz Outfit Inspiration

Portrait Christina Key

 


Funkart Rebekka Ruétz

Rebekka Ruétz Funk Art Kollektion

Rebekka Ruétz Fashion Week Berlin

Ein paar Kunswerke der Kollektion Funkart von Rebkka Ruétz

 


Outfit inspiriert von Rebekka Ruétz

Brauner Maxirock mit Bomberjacke

Mein Outfit das von dieser wundervollen Kollektion inspiriert ist

 


Die Sache mit der Glaubwürdigkeit

Dummerweise arbeiten viele Unternehmen zunehmend mit Influencer, Instagram Stars und Bloggern zusammen, die eigentlich gar nicht zu ihrer Marke passen. Sie schauen dabei nicht auf die Themen, über die der Social Media Star da schreibt, sondern begutachten in erster Linie deren Reichweite. Es ist in dieser Zeit egal, ob diese Person überhaupt zur Philosophie oder schlicht und ergreifend zur Art des Unternehmens passen. Es wird für Lippenstift geworben, obwohl ganz offen gesagt wird, dass man von Make-Up eigentlich gar keine Ahnung hat und man sich sowieso immer gleich schminkt oder in der ersten Reihe einer Luxusmarke gesessen, obwohl man eigentlich Werbung für einen günstigeren Schuhhersteller macht. In ist eben, wer in der Wolke, in der nur die Reichweite zählt, drin ist. Dass das aber so nicht auf lange Zeit gut gehen kann, hat auch schon Swantje von The Original Copy erkannt. So kritisiert sie z.B die Kooperation von Caro Daur mit Mac. Sie vertritt dabei deutlich die Meinung, dass sie nicht eifersüchtig ist und es Caro voll und ganz gönnt, aber dass eben eine andere Person wie Farina von Novananalove einfach besser geeignet wäre. Aber alles was mal wieder zählt ist die Reichweite einer Person. Mit diesem Vorgehen schießen sich die Marken ins eigene Bein, diese Meinung habe ich ebenfalls zu diesem Thema. Es ist einfach unglaublich dumm, Personen für eine Kampagne zu wählen, die einfach mal gar nicht zu der jeweiligen Marke passen. Denken die wirklich, dass die Verbraucher bzw. Fans des „Stars“ so doof sind und ihnen einfach alles ohne zu hinterfragen, abnehmen? 

Mögen die PR Agenturen die Einladungen zur nächsten Fashion Week Berlin überdenken!


Blogger vs Influencer

 


Wie steht ihr zu dem Thema? XX, Christina Key

 

Kennst du schon?

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55 Kommentare

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  • zuerst einmal ein großes Kompliment zu deinen tollen blog und den tollen Inhanld den du jedesmal machst 🙂 Auch deine tollen Bloggertipps bewundere ich immer 🙂
    ich muss gestehen, dass ich mich viel zu viel in letzter zeit auf instagram fokusiert habe – obwohl ich doch eigentlich lieber bloggen möchte…

    aber nun zu deinen artikel – ich weiß was du meinst – die fake „followers“ nerven richtig – ich hab bei meinen 1100 followern um die 200 likes u die haben 20.000 followers u gleich viel likes? merkt das keiner?

    finde es sehr schade du nicht eingeladen wurdest hätte es dir sehr sehr gegönnt! Hoffe du verlierst den mut nicht 🙂
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

    • Hallo Katy,

      vielen lieben Dank Dir! Es freut mich unglaublich, dass Dir dieser Blog
      so gut gefällt! 🙂 Ach, halb so schlimm, Du hast ja immer noch die Möglichkeit
      Dich mehr auf Deinen Blog zu konzentrieren. Ja eben, dass die Zahlen oftmals einfach
      gekauft sind, interessiert die PR Agenturen scheinbar nicht. Doch zum Glück gibt es
      auch noch ein paar andere Agenturen, die sehr wohl mehr Wert auf einen Blogger und
      deren Internet Auftritt legen als auf gefakte Zahlen, die den Unternehmen eh nichts nützen.

      Ne, den Mut verliere ich nie und ich denke, dass das nur eine Phase ist, durch die man eben
      gehen muss. 🙂

      LG! ♥

  • ich sehe das sehr ähnlich, wie Du!
    Ich war dieses Jahr das erste Mal auf der Fashion Week und doch schon sehr erstaunt, zum einen, wie viele ‚Influencer‘ statt Blogger vor Ort waren und wie auch solche (um genau zu sein ich), die eben nicht xytausend Follower via instagram haben, behandelt werden – nicht gut!
    Naja, ich denke, das ist eben die Entwicklung in den SoMe-Kanälen und wird sich aber auch wieder ändern – hoffentlich ;).
    die Jacke ist übrigens richtig genial!!

    Liebste Grüße
    Sylvi

    • Hallo Sylvi,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. 🙂
      Ja, Du sagst es. Diese krasse Veränderung ist wirklich nicht gut aber ich bin guter
      Dinge, dass diese Phase auch irgendwann vorbei ist.

      Danke Dir, die Jacke habe ich mal auf einem Flohmarkt gefunden.

      LG! ♥

    • Hallo Sabienes,

      ich glaue, dass sich dieser Trend auf jeden Fall legen wird.
      Auf den letzten German Press Days habe ich mich auch schon mit ein paar
      PR Agenturen unterhalten und diese waren auch der Meinung, dass sie in Zukunft
      eher Augenmerk auf Blogs legen möchten. 🙂

      Also es gibt noch Hoffnung!

      LG♥

  • Interessanter Beitrag. ich gebe nicht viel auf Follower und Zahlen. Mein Blog ist klein und Fein und mein Baby – wer ihn lesen mag und mir folgt, gut – wer nicht, der eben nicht. Da ich meinen Blog neben meinem Vollzeit-Job betreibe und es mir einfach oft an der Zeit mangelt hat mein Blog sicherlich die in oder anderen Lücken und „Macken“ – aber dafür ist er mein.

    Es ist schade, dass die PR-Agenturen nur noch auf FOllower-Zahlen scharf sind und viele langjährige Kooperationen auch deshalb aufgkündigt werden.

    ALles Liebe
    Ulla

    • Hallo Ulla,

      klar, man muss nicht unbedingt ein Business aus seinem Blog machen.
      Dass Dein Blog, wie Du selbst sagst, ein paar Macken hat, finde ich sehr authentisch.
      Klar, wenn man einen Blog professionell vermarkten möchte, darf man sich natürlich nicht
      allzu viele Macken erlauben, aber manchmal schockiert es mich auch wie super professionell die ganze
      Bloggersphäre geworden ist. Es hat zwar auch Vorteile, weil man nur noch selten mega verpixelten Bildern begegnet,
      aber legt die Messlatte ziemlich hoch und kostet nicht selten viel Authentizität.

      LG♥

  • Mir ist auch schon aufgefallen, dass die meisten Firmen über Instagram auf Influencer und Blogger aufmerksam werden und primär dort und nicht auf blogs promotet werden wollen. Ich finde es allerdings gefährlich, alle über einen Kamm zu scheren. Wann ist man denn Influencer und wann Blogger? Und warum muss Influencer sein schlecht sein? Ich gebe dir absolut recht, dass es mittlerweile etliche Profile mit gekauften Followern und wenig Engagement gibt, die dadurch den Firmen eine nicht vorhandene Reichweite vorgaukeln. Hier muss seitens der Firmen sicher besser recherchiert und überprüft werden. Wenn man sich aber zB Mac für Caro Daur anstatt für Farina entscheidet, dann hat sie sicher ihre Gründe dafür. Und ich glaube nicht, dass hier allein Reichweite ausschlaggebendes Kriterium war. Viele Instagrammer sind auch Blogger und viele Blogger betreiben auch Instagram. Warum muss man das so klar trennen? Ich glaube es gibt viele gute Blogger mit guten Instagram Accounts, die zur Fashion Week gefahren sind und guten Content für beide Plattformen produzieren. Natürlich habe aber auch ich Posts zum Thema „Buhuuu, ich habe keine Goodie Bag bekommen“ gelesen und gebe dir sofort Recht, dass sowas absolut undankbar und umprofessionell ist. Solche Blogs haben dann aber bei mir auch an Glaubwürdigkeit verloren und die lese ich dann einfach nicht mehr. Ich denke schwarze Schafe und ruhmgeile, verwöhnte oder gefakte Menschen wird es immer geben. Das beste ist sicher, sich auf sich und seinen Weg zu konzentrieren und den Firmen zu zeigen, wie wirklich professioneller und guter Content aussieht 🙂

    Ärgere dich nicht, das ist verschwendete Energie! :*

    Ich wünsche dir einen zauberhaften Mittwoch!

    Liebe Grüße
    Verena

    http://www.ym-philocaly.com

    • Hallo Verena,

      vielen lieben Dank für Deinen sehr ausführlichen Kommentar.
      Ja, es gibt natürlich Blogs, die ihre Produkte bzw. ihre Werbung lieber auf Instagram sehen möchten, anstatt auf einem Blog.
      Finde ich persönlich super fragwürdig, denn sind wir mal ehrlich: meistens schaut man sich ein Instagram nicht allzu lange an. Man sieht soooo viele Fotos auf einmal, dass einem die beworbenen Marken oft gar nicht im Gedächtnis bleiben. So geht es jedenfalls mir. Ein ausführlicher Blog Artikel mit vielen, schönen Fotos und einem ansprechenden Layout bleibt mir viel mehr im Kopf. Auch noch nach Tagen erinnere ich mich an den Artikel und das entsprechende Produkt. Dass manche Unternehmen ihr Produkt eher auf Instagram vermarktet haben wollen, ist für mich einfach unverständlich. Bei einem Blog kann man wenigstens prüfen, wie erfolgreich die Kampagne x mit Blogger a war. Bei Instagram geht das leider überhaupt nicht.

      Ich stimme Dir voll zu: Das beste was man da machen kann ist sich auf seinen Weg zu konzentrieren. Trotzdem muss man Probleme wie dieses ansprechen und einfach nieder schreiben, denn sonst ändert sich womöglich nie etwas. Das wäre unglaublich schade für alle Beteiligten!

      LG♥

  • Schön gesagt und mit viel Wahrem dabei.
    Tatsächlich hat sich da in letzter Zeit eine Blase aufgebauscht – ein Phänomen, das begünstigt durch schnelllebige Trends und Konsum natürlich seinen Nährboden gefunden hat. Letztendlich ist es leider oft so, dass gerade junge Follower der Influencer wirklich auch einfach blind kaufen, was diese vorstellen.

    Letztendlich reicht es dann, wenn ein Influencer an einem Tag Produkt X und am nächsten Produkt Y vorstellt – die Leute kaufen es kurzfristig (zumindest jene, die nicht zu den Fake-Followern gehören). Wie du selber schon schreibst ist da das Problem, dass hier nur der direkte Effekt gesehen wird. Langfristige Kooperationen, Glaubwürdigkeit von Bloggern mit Inhalt, würden dem Imageaufbau und somit über Dauer dem Abverkauft von einem Produkt für eine Firma viel mehr bringen. Eine Marketingentscheidung, die wir aber leider nicht treffen.

    Warte wir mal ab, wie lange die Blase sich noch aufblasen kann und wann das Konzept platzt. Bis dahin: Nicht beirren lassen, weiter deinen guten Content abliefern und die Freude nicht verlieren. Probiere ich genauso. 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Sarah

    • Hallo Sarah,

      ja, eine riesige Blase, die irgendwann – ich hoffe so schnell wie möglich – zu platzen droht.
      Deine beschriebene Situation ist mir auch schon aufgefallen. Oft werden noch total gegensätzliche Produkte
      hintereinander vorgestellt. Man denkt dann nur „Echt jetzt?“. Das Image einer Marke kann vor allem erheblichen Schaden
      durch einen zu unpassenden Kooperationspartner nehmen, findest Du nicht? 🙂

      Ich finde Deine Einstellung super und auch ich mache einfach weiter wie bisher und zieh‘ mein Ding
      mit nicht gekauften Followern und vor allem meiner Vorliebe zu diesem Blog anstatt Insta oder Co. durch.

      Ich schicke Dir ganz liebe Grüße! 🙂

  • Ich habe in letzter Zeit viele negative Artikel über die Fashion Week gelesen und die meisten für sehr missgünstig empfunden. Bei dir sehe ich es aber anders. Ich kann dich zu 100 prozent verstehen, denn im Grunde geht es bei dir darum, dass du als echte Modeliebhaberin, die sich für die Arbeit der Designer interessiert und zusätzlich viel Arbeit in die entsprechenden Blogpots setzt, schlimm ist, so kanllhart durch einen „Influencer“ ersetzt zu werden.
    Instagram ist wichtig – leider. Das merke ich vor allem auch, weil ich auf beiden Seiten arbeite. Als Bloggerin und in einer Agentur (auch, wenn wir keine klassische Blogger Relations betreiben). Dennoch ist es traurig anzusehen, dass die Influencer mit ihren über 100K eine gestandenen Blggerin wie Sarah von Josiloves „überholen“. Dabei gönne ich jedem seinen hart erarbeiteten Erfolg. Aber wenn es so offensichtlich ist, dass diese Influencer beinahe auf betrügerische Art und Weise mehrere Tausend Follower pro Woche kaufen und dabei noch von Agenutren und Brands bevorzugt werden, dann versteh ich die Welt nicht mehr.

    • Hallo Ari,

      vielen lieben Dank für Dein Statement. Genau, wenn Leute die sich ihren Erfolg einfach
      erkaufen auch noch dafür belohnt werden, ist echt irgendwas schief gelaufen. Dass Bloggerin
      wie Sarah – deren Blog ich auch reglemäßig lese – von solchen „Stars“ überholt werden, ist für mich
      einfach nur fragwürdig. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass Unternehmen in Zukunft wieder umschwenken.
      Das hat sich vor allem in diversen Gesprächen, die ich auf den letzten German Press Days mit PR Leuten geführt habe,
      heraus kristallisiert.

      LG♥

  • Hallo Christina,
    das Thema Influencer beschäftigt im Moment ja wohl alle. Was mich allerdings stört ist die Tatsache, dass es dabei eigentlich immer nur um die Kooperationen geht.

    Ich finde es schlimm, dass alles zu so einer Massenveranstaltung verkommt. Seien es bestimmte Produkte, Marken, Reiseziele oder was auch immer. Selbst die Fashion Week ist entwertet, nichts ist mehr exklusiv. Da ist es interessanter was für Häppchen gereicht wurden und wo die Blogger sich schminken konnten, oder basteln, oder was weiß ich. Ein bisschen wie Kindergeburtstag. 😉
    Mich interessiert tatsächlich die Mode. Und ich kann auch die Designer nicht verstehen, wenn sie es tolerieren, dass ihre Sachen so entwertet werden. Es wird alles so entzaubert.
    Für die Agenturen ist es sicher schön einfach, die verkaufen ihre Arbeit anhand der Reichweite ihrer Influencer eben auch besser bzw. teurer. Alles andere ist ihnen egal, das Image der Marke interessiert am Ende offensichtlich nicht. Ich habe dies schon bei Masha geschrieben, meine Mami streicht regelmäßig Marken von ihrer Einkaufsliste, wenn sie sich mit den werbenden Bloggern nicht identifizieren kann. Sie wird immer richtig wütend, wenn ich ihr dann manche Sachen bei Insta zeige. 😉

    Was jetzt allerdings an der Caro Daur-Mac-Kombi so ungewöhnlich ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ich folge ihr nicht bei Insta, aber die Bilder, die ich von ihr kenne, sehen jetzt nicht so aus, als ob sie sich nicht schminken könnte. Da gibt es wirklich unpassendere Kooperationen. Überhaupt finde ich es unmöglich, dass alle immer für alles werben müssen. Klar, wenn man davon leben will, aber vielleicht ist eben genau dies das eigentliche Problem.

    Ist jetzt etwas lang geworden, kurzfassen liegt mir irgendwie nicht, ha, ha. 🙂
    Liebe Grüße
    Charli

    • Hallo Charli,

      vielen lieben Dank für Deine Zeit und Deine Mühe soooo ein langes Kommentar zu hinterlassen! 🙂
      Du hast wirklich recht damit, wenn Du sagst, dass solche Events ein bisschen wie Kindergeburtstage sind – da stimme ich
      Dir voll und ganz zu! Exklusivität ist schon länger nicht mehr vorhanden. Dass Deine Mum solche Marken einfach streicht finde ich top! Es ist wirklich total schade, dass manche Unternehmen einfach mit super unpassenden „Stars“ zusammenarbeitet.

      Die Sache mit Caro Daur finde ich schon unpassend, grade weil Beauty kein so großes Thema auf ihrem Blog oder sonstigen Social Media Kanal spielt. Klar, das sieht jeder natürlich anders und ich finde sie nach wie vor sehr inspirierend und einfach klasse! 🙂 Soll jetzt nicht so rüberkommen, als ob ich sie oder ihr Tun ganz schlecht finde. Ganz im Gegenteil! Ich finde, dass sie eine super starke Frau mit viel Mut, Ehrgeiz und Eleganz ist, die dabei auch noch super sympathisch rüber kommt und absolut auf dem Boden geblieben ist. Und das trotz ihres krassen Erfolgs. Da kann man nur den Hut davor ziehen. 🙂 Jedoch finde ich sie jetzt nicht wirklich passend für MAC. Das muss einfach gesagt sein. Es gibt hier in Deutschland soooo viele mega Youtuber oder Blogger, die Make-Up einfach lieben und die raffiniertsten Tricks auf Lager haben. Es wäre einfach authentischer, wenn sich MAC so jemanden geschnappt hätte. 🙂

      LG! ♥

  • Ach Liebes,
    so wahre Worte mal wieder. Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht, und ich hoffe, dass Beiträge wie deiner auch bei den entsprechenden Brands und Agenturen Beachtung finden, damit wir Blogger, die so unglaublich viel Zeit, Herzblut und Energie in unsere Beiträge stecken, nicht wie Menschen 2. Klasse neben den ach so gehypten Influencern behandelt werden…
    Liebst
    Kati
    http://www.kationette.com

    • Hallo Kati,

      vielen lieben Dank Dir für Deine lieben Worte! 🙂
      Es ist echt krass, wie viele Blogger das auch so sehen. Ich habe mit ein paar Meinungen wie die von Dir gerechnet aber
      dass jetzt so viele Blogger meiner Meinung sind überrascht mit ein wenig. Allerdings positiv! 🙂

      LG! ♥

  • Liebe Christina du sprichst mir aus der Seele. 😉
    Ich habe ein paar Berichte im Fernsehen über die Fashion Week gesehen, wo die besagten „Influencer“ so richtig durch den Dreck gezogen wurden… was leider auch uns „echte Blogger“ in ein schlechtes Licht rückt. Da für die Reporter „Instagram Influencer“ mit gekauften Followern leider das selbe sind wie wir Blogger mit Real Followern… Ich frage mich wirklich ob das ganze nicht erkannt wird? Das mit den Fake Followern ist doch sowas von offensichtlich… wenn bei einigen die Followerzahlen auf einmal innerhalb einer Minute um hunderte bis tausende steigen. 😀 Wahnsinn!!!
    Ich habe für mich beschlossen mich viel mehr auf meinen Blog zu konzentrieren, das ist mein Baby, und wer weiß schon ob diese ganze Instagram Scheinwelt nicht irgendwann mal zusammenbricht…
    Also ich kann nur sagen, den Designern ist durch deine Abwesenheit ein toller Bericht mit Mehrwert durch die Lappen gegangen!!!
    Mach weiter so!
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com/

    • Hallo Tamara,

      vielen lieben Dank Dir für Deine Zeit. Es freut mich sehr, dass Du einen so langen Kommentar verfasst hast! 🙂 Naja, früher wurden wir Blogger so gar nicht anerkannt und belächelt. Die Unternehmen haben schon gemerkt, dass wir wichtig sind und vor allem immer wichtiger werden. Das ist schon mal ein positiver Effekt. Da das ganze Business aber noch recht frisch ist, wissen viele Brands einfach nicht, wie sie ihre Marken bestmöglichst vermarkten sollen. Ich bin guter Hoffnung, dass die langsam aber sicher einsehen, dass eine Kooperation mit einem Blogger eben viel effektiver ist, als mit irgendwelchen Influencer – die oftmals einfach nichts richtig können außer gut auszusehen. Klingt echt krass aber bei einigen trifft das doch zu.

      Vielen lieben Dank Dir auch für Deinen letzten Abschnitt und Du hast recht: Ein paar Designern ist wirklich ein Artikel mit Verlinkung flöten gegangen. :“)

      LG! ♥

  • Ha, wie lustig… „zwei Dumme, ein Gedanke“! Ich habe gestern einen ähnlichen Beitrag geschrieben. 😀
    Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen; aber worüber ich wirklich entsetzt war, war das Gemecker über fehlende Goodie Bags und diesen Mist habe ich in den letzten Tagen auf jedem zweiten „Modeblog“ (keine Ahnung davon, nur Bildchen) und unter sämtlichen Instagram-Bildern gelesen. Geht es bei der Fashion Week nicht um Mode??? Die sollen doch froh sein, dass sie da sein durften! Einige haben ja sogar ein Hotelzimmer gestellt und eine Aufwandsentschädigung bekommen und meckern dann über fehlende Tütchen mit Handcremes und Co. – das ist einfach unglaublich!
    Sehr erschüttert haben mich auch die Aussagen einiger Einkäufer, die in Fernsehinterviews klagten, dass sie Zugunsten der Influencer nach ganz hinten verfrachtet wurden und nicht sehen konnten, was sie überhaupt kaufen würden. Geht’s noch? Influencer bringen zwar Aufmerksamkeit, aber sie bringen die Sachen nicht in die Geschäfte und verkaufen sie auch nicht.
    Abgesehen davon passen für mich auch die Zielgruppen nicht zusammen. Die ganzen „Stars“ haben überwiegend Teenies als Follower und die werden wohl kaum das Geld für Designerkleider haben, oder?
    Die Passung von Blogger und Marke/Produkt sehe ich auch immer kritischer. Das beste Beispiel mit Mac hast du ja genannt.
    Da kann man nur den Kopf schütteln!

    Mach weiter so und liebe Grüße,
    Stil-Helferin Jessi 🙂

    • Hallo Jessi,

      vielen lieben Dank auch Dir für Deine Zeit hier ein so langes Kommentar da zu lassen! 🙂
      Das ist ja lustig! Ich muss unbedingt gleich bei Dir vorbei schauen. Ja, die Sache mit den Goodie Bags
      ist einfach erbärmlich. Als ob es so wichtig ist, ein paar Gratis Produkte abzustauben?! Vor allem wenn manche
      dann wirklich noch die Unterkunft bezahlt bekommen. Am besten möchten solche Leute einfach alles komplett geschenkt – es
      ist furchtbar. Leider wissen die meisten von solchen „Stars“ es auch überhaupt nicht zu schätzen. Zum Glück bin ich da anders.
      Es ist einfach krass, wie eingebildet manche sind und einfach alles als selbstverständlich ansehen.

      LG ♥

  • Wahre Worte… Ich finde es auch ganz schön krass, was da im Moment so läuft. Wirklich schade eigentlich…
    Ich bin ein absoluter Fan deiner liebevollen, aufwendigen und einfach super vielseitigen Posts. Du hast eine solche Karte 100 mal mehr verdient als ein Instagrammer.
    Aber wie du bereits in einem früheren Beitrag erklärst hast – die Zukunft gehört den Blogs nicht Instagram. Menschen, wie du, die sowohl einen hammer Blog, als auch einen Instagramaccount haben, werden auf lange Sicht Erfolg haben.
    Kopf hoch – das ist all der Ärger nicht wert
    Liebe Grüße
    Sassi

    • Hallo Sassi,

      allerliebsten Dank für Deinen super lieben Kommentar! 🙂 ♥
      Dass das gerade so läuft, ist wirklich super schade und auf eine Art & Weise auch verschwenderisch. Das Potenzial
      wird absolut nicht völlig ausgeschöpft. Die Designer hätten viel mehr davon, wenn sie Leute einladen würden, die sich a) für ihre Mode interessieren, b) ein bisschen was über den Designer wissen, c) anschließend ausführlich und mit eigenen Fotos einen Artikel verfassen und den entsprechenden Designer verlinken und last but not least auf diese Goodie Bags mit erhobenem Haupt verzichten können! :“)

      Als ob Goodie Bag so wichtig sind?! Ich finde das furchtbar, dass für manche das einfach das Wichtigste ist. Es geht doch um die Mode, Menschenskinder kann man da nur sagen….:D

      Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels…dieser Zirkus wird auf langfristige Zeit keinen Erfolg haben, weder für Unternehmen/Designer noch für die sogenannten „Stars“…

      LG! ♥

  • Hi Christina, nur kurz als Statement: Schuld an der Misere sind nicht die Agenturen, sondern die Kunden. Im Grunde weiß jeder einzelne Mitarbeiter in einer Agentur etwas mit einer Engagement Rate anzufangen und wenn die Agenturen die Entscheider wären, würde auf solche Dinge geachtet werden. Sind sie aber nicht. Am Ende entscheidet irgendein Herr im grauen Anzug, der davon wenig bis keine Ahnung hat. Für Details wie Fit zur Marke, Engagement, Qualität des Content etc. hat der keine Zeit, es gelten genau zwei Zahlen: Reichweite und was kostet uns das.
    Die Problematik daran ist in den Agenturen natürlich bekannt, aber solange in den Unternehmen kein Umdenken stattfindet, wird sich nichts ändern. Und ehrlich gesagt sehe ich da auch noch keine Änderung in absehbarer Zeit – viele Unternehmen fangen jetzt erst an, diesen Werbekanal überhaupt zu erkennen.

  • Christina, ich kann dich absolut verstehen und stimme dir bei fast allen Punkten zu. Ich bin auch enttäuscht darüber, dass Instagram mittlerweile mehr zählt, als ein Blog. Warum habe ich allerdings noch nicht verstanden, ganz abgesehen davon, ob die Follower nun echt sind, oder nicht.
    Denn während ein Instagrambild im Laufe der Zeit im Archiv verschwindet, ist ein Blogpost noch Jahre später via Google auffindbar.
    Ja, selbst der letzte Insta-Influencer, der von Mode sowohl Ahnung hat, wie ich von Quantenphysik, tummelte sich auf den Fashion Weeks und zeigte auf Instastories alles, nur halt nicht die Kollektionen. Letztendlich geht es nicht mehr um die Mode, sondern um „sehen und gesehen werden“. Dass das die Unternehmen noch nicht ganz erkannt haben, ist schade. Irgendwie ist es natürlich auch wieder nachvollziehbar, dass für die die Reichweite zählt und die möglichst viele Leute erreichen wollen. Denn es geht ja nicht nur um die Person selbst, sondern, hart ausgedrückt, größtenteils um deren Follower (im Falle von Caro Daur).
    Ich verfolge Caro nicht, das gleich vorweg, kann aber trotzdem nicht sagen, dass jemand anderes besser geeignet wäre. Das steht mir, finde ich, nicht zu.
    Auch wenn sie nicht der absolute Make Up Guru ist, nutzt sie doch Kosmetik und Make Up, daher finde ich sie gar nicht so ungeeignet.
    Wie gesagt, ich verstehe trotzdem was du meinst und stimme dir da sonst auch absolut zu.

    Aber um noch mal auf Instagram und Fake Follower zurückzukommen, das ist tatsächlich sehr schade. Bei den meisten, denen ich folge, stimmt das Verhältnis. Aber es ist in der Tat verdächtig, wenn jemand 20k hat und likemäßig die selbe Anzahl hat, wie ich mit meinen knappen 2K.
    Was mich aber mehr nervt, ist das auf Insta dermaßen Wettbewerbe stattgefunden haben. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Gruppen mit ca. 100 Mitgliedern, die bei sich gegenseitig liken und/oder kommentieren. Da braucht man sich wirklich irgendwann nicht mehr wundern, wenn jemand 300 Kommentare hat.
    Es spricht ja nichts dagegen, wenn man sich mit Likes unterstützt, der nette Algorithmus ist ja nun mal da. Aber einige sind halt in mehreren solcher Gruppen und das finde ich dann wieder unauthentisch. Das führt dazu, dass es einfach zu einem Wettkampf wird und man fast schon mitmachen muss, um nicht unterzugehen.
    Und letztendlich will man ja eigentlich, dass der Großteil die Bilder liked und kommentiert, weil sie einem gefallen. Und nicht, weil man muss.

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

  • Liebe Christina,

    ich kann deinen Ärger durchaus verstehen. Was ich so schockierend finde, sind Instagramer die tatsächlich behaupten, sie hätten einen „Instagramblog“ !! Haben nicht mal einen Blog, sondern eben nur einen Insta Account, von Blog ist hier absolut nicht die Rede. Und keine Frage, es ist auch viel Arbeit einen schönen, stimmigen Insta-Account zu haben, aber noch dazu einen Blog zu führen ist wieder was anderes. Da finde ich es einfach schade, dass die Unternehmen nicht interessiert, es müssen einfach die Followerzahlen stimmen. Ich habe erst mit dem Bloggen begonnen, aber werde auch in Zukunft definitiv meinen Fokus auf meinen Blog legen. Lass dich nicht ärgern, einfach so weitermachen, wie du es immer tust.

    Nikolina von http://mimishoneypot.com/

  • Sehr, sehr verständlich, dass du sauer bist! Ich glaube ich wäre auch enttäuscht. Vor allem wenn man sich allein die ganze Arbeit eines Bloggers anschaut. Klar, erfordert es auch viel Zeit ein Instagram Star zu werden. Aber Blogger, so wie du, geben sich einfach noch mal richtig viel Mühe bei den Beiträgen.

    Liebe Grüße,
    Susanna
    __________________________________________________________________
    http://www.susannavonundzustil.de

  • Ich liebe deine Ehrlichkeit, Christina. 🙂
    Ein Grund, warum ich deinen tollen Blog so gerne lesen. Du bist offen, ungekünstelt und machst dir nichts aus
    den gängigen Bloggerklischees. Einfach toll. 🙂
    Seit ich selbst blogge merke ich auch immer öfter, wie wichtig vielen die Reichweite von jemandem ist.
    Egal, ob ich gut schreiben kann oder meine Fotos gut ankommen. Habe ich keine tausende Follower bin ich
    abgemeldet. dass du gar nicht bei der Show eingeladen warst finde ich richtig mies.

    Wie du sagst: Was ist für die Unternehmen besser? Ein Instagram-Foto oder ein richtiger Beitrag? <3

    Wishes, Kat

    • Liebe Kat,

      allerliebsten Dank für Deinen tollen Kommentar! 🙂 Es freut mich sehr,
      dass Du mich bzw. den Blog so positiv wahrnimmst! ♥ Ja, es ist wirklich schade,
      dass manche Unternehmen so krass auf die Followerzahl fixiert ist. Aber gut,
      irgendwann fliegt auch das letzte Fake Kartenhaus ein!

      LG! ♥

  • Ich glaube, dass sich die ganze Szene gerade im Aufbau ist. Vor ein oder zwei Jahren waren Blogger das „neue Ding“ und nun sind es die Instagram-Influencer. Damals haben sich auch alle gefragt was das soll, mittlerweile ebbt das ja wieder ab. Nun kommen Influencer auf, die hohe Follower-Zahlen auf Instagram haben, aber z.B. keinen Blog über den sie Inhalte transportieren können. Sie halten mit ihrem Gesicht her und zeigen, was sie mögen und wo sie sind. Das reicht vielen Agenutren anscheinend. Ich denke, dass sich das weiterentwickeln wird, der Unterschied zwischen Bloggern und Influencern erkannt wird und dass sich das dann einpendelt. Wie mit allen anderen Werbeformen für Marken auch…
    In der Fachpresse gab es in den letzten Wochen übrigens einige interessante Artikel, in denen die Arbeit mit großen Bloggern/Influencern für Marken hinterfragt wird und zur Debatte steht, ob sich doch die Zusammenarbeit mit kleineren Bloggern, die zielgruppenspezifischer arbeiten können und noch einen echten Austausch mit ihrer Community haben, eher lohnt. Die Expertenmeinungen tendieren alle zu letzterem. Warten wir also mal ab, was da so kommt 😉

    Liebe Grüße aus Köln,
    Emilie
    LA MODE ET MOI

    • DAS Blog. Es heißt wirklich und korrekt DAS Blog. Kinders, bitte. Ihr wollt publizieren, möglichst professionell – dann setzt Euch bitte mit deutschen Grammatikregeln auseinander.

      Ein Kompositum – ein neues Substantiv gebildet aus zwei einzelnen Substantiven – erhält immer das Genus des zweiten Substantivs:

      Die Sonne. Das Segel. = DAS Sonnensegel
      Die Mücke. Der Stich. = DER Mückenstich
      Das Web. Das Logfile = DAS Weblog.

  • Ein wirklich toller Beitrag! Ich finde so ganz kann man es aber nicht über einen Kamm scheren und verteufeln, da es auch Instagrammer gibt, die sich wirklich Mühe geben und es demnach definitiv auch verdient hätten eingeladen zu werden! Deinen Unmut, dass viele Firmen allerdings nicht ordentlich nachdenken und sich von einer großen Followerzahl blenden lassen verstehe ich allerdings völlig. Es kommt eben auf das Gesamtpaket an und ich glaube, das haben viele noch nicht verstanden. Man kann nur hoffen, dass sich das bald ändert!

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

  • Hope you had a fun time during Berlin Fashion Week! Loving that pattern bomber jacket and how you tied it with that brown belt. Social media has so many terminologies now. I wonder who created that word ‚influencer’….anyhoo, have good weekend hon. ( : PS you look very different without a fringe!

  • Vielen Dank für diesen tollen Blogpost. Gerade jetzt bei der Fashionweek konnte man es wirklich sehr schön beobachten, wie wenig Wert auf Authentizität und viel mehr auf pure Reichweite geachtet wird. Du hast es gut auf den Punkt gebracht, dass leider viel zu viele diese sogenannten Influencer Marketing Agenturen einzig und alleine auf die offensichtliche Abonnentenzahl schaut und dabei keinen Schritt weiter denkt. Wie langlebig ist das, wenn ein Influencer ganz „random“ in den Instagram Stories oder auf Snapchat von der Fashionweek berichten – ohne roten Faden, ohne hochwertigen Content, der dann auch noch eine womöglich völlig falsche Zielgruppe anspricht? Und was bringt es, wenn all dieser Content nach 24 Stunden weg ist?

    Ich denke, hier wird sich noch viel wandeln, spätestens dann wenn immer mehr Budget für Influencer Marketing / Blogger Relations ausgegeben wird. Am Ende werden dann Evaluationen eingefordert werden, die dann zumindest ansatzweise darlegen werden, wie erfolgreich eine Zusammenarbeit war. Ich bin gespannt darauf, das weiter mitzuverfolgen.

    Liebe Grüße
    Steffi von iHERZfood
    http://www.iherzfood.com

  • Liebe Christina,
    ich bin genau deiner Meinung. Man merkt oft schon mit einem Blick, wer echte Follower hat und welche gefaked sind.
    Die Unternehmen denken leider oft auf kurzfristige Weise. Langfristig gesehen bringt es ihnen viel mehr auch auf Blogger mit evtl. einer kleineren Reichweite und dafür Potenzial zuzugehen. Es ist wirklich schade!
    Dein Blog gefällt mir übrigens sehr gut! Tolle Beiträge hast du! 🙂

  • Hi Christina,
    ich kann den ganzen Hype um diese vermeintlichen Instagram-Stars auch nicht verstehen. Man hatte das Gefühl, dass sie eigentlich schon wichtiger waren als die Designer selbst. Andererseits will ich denen, die sich diesen Erfolg tatsächlich erarbeitet haben, nicht in die Suppe spucken. Das wäre missgünstig.

    Ich denke aber auch, dass Designer-Marken oft mit den falschen Leuten kooperieren. Designer-Klamotten kaufen sich sicher keine 18-Jährigen Mädels, sondern eher die Ü-30-Fraktion, die sich das schon eher leisten kann. Aber wie du schon sagst, auf Zielgruppen wird gar nicht mehr geachtet, obwohl das ja einst der Vorteil von Bloggern war. Sie haben eine genau definierbare Zielgruppe. Aber so wie die Unternehmen ihre Werbung unter den Instagrammern streuen, können sie auch gleich eine Anzeige in einer Zeitschrift schalten, die genauso viele Streuverluste hat wie diese undurchdachten Zusammenarbeiten.

    Ich glaube auch, dass man mit einem Blog langfristig mehr erreichen kann, weil man dort auch total unabhängig ist von irgendwelchen Algorithmen. Wobei man Instagram nicht völlig außer acht lassen sollte. Ich denke, dass man auf beiden Plattformen unterwegs sein kann, sodass sie voneinander profitieren. Für mich gibt es da kein Schwarz oder Weiß. Jeder muss für sich entscheiden, wie viel Arbeit man wo reinsteckt. Deswegen würde ich auch nicht alle über einen Kamm scheren. Schließlich weiß man ja nie, wie man selbst handeln würde, wenn man eine so große Reichweite hätte.

    Ich würde behaupten, dass man da auch nicht jede Koop ausschlagen würde mit der Begründung, das passt jetzt nicht zu mir, weil Beauty nicht mein Hauptthema ist. Zu einem Lifestyle-Blog gehören verschiedenste Themen, die eben mit Lifestyle zu tun haben, dazu zähle ich auch Beauty, aber auch Reisen oder Einrichten. Das hängt auch von den Vorlieben des einzelnen ab. Deswegen würde ich das nicht so eng sehen wie du. Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass da einiges geschehen muss in der Branche.

    Lieben Gruß
    Eve von http://www.eveblogazine.com

  • Meine Liebe, ich denke, die Firmen werden früher oder später selbst darauf kommen, dass diese Strategie nicht funktioniert. Ob sie aber darauf kommen, dass es eben an den sogenannten „Instagramstars“ liegt wird wohl zu bezweifeln sein. Viel wehr wird es wohl so enden, dass sie sich von den Bloggern abwenden. Ich bin schon lange der Meinung, dass ein Algorithmus hermuss, der eben darstellt, wieviel wert ein Blogger ist. Und dann würde schnell feststehen, wenn Follower ehrlich sind oder gekauft. Ich habe auch nicht „viele“ mit knapp 6800 auf Instagram. Dennoch pflege ich meinen Blog und habe mit Instagram nicht angefangen um dann einen Blog zu gründen. Es war umgekehrt. Unser Blog wird bleiben und unsere Leser auch. Das ist was zählt. Ich kann dich so git verstehen, dass du sauer bist und enttäuscht. Ich hoffe nur, dass wir „ehrlichen“ Blogger zusammenhalten und eben unsere Konsequenzen ziehen. Meine Liebe ich wünsche dir einen wunderschönen Start ins Wochenende und sei gewiss „Ehrlichkeit währt am längsten!“ XO Julia http://fashionblonde.de

  • Eigentlich wollte ich in diesem Jahr zum ersten Mal zur Fashion Week, aber dann kam zu viel persönliches dazwischen. Ich finde es gut, dass du so ehrlich deine Eindrücke wiedergibst. Ich bin derzeit echt etwas genervt von den ganzen Posts, die gerade die Facebook-Gruppen überrollen: „Mein Fashion Week Outfit, 1. Tag 14h, 17h ud d19h, zweiter Tag 11h, 13h… überspitzt gesagt. Dabei handelt es sich dann oft um so sensationelle Fashion-Highlights wie Jeans, Pulli und Sneakers. Kaum jemand schreibt wirklich etwas darüber, was gezeigt wurde, jeder zeigt nur sich selbst. Die Shows dienen nur noch als Grund und Anlass sich selbst in Szene zu setzen.
    Natürlich ist es ok auch zu zeigen, was man selbst getragen hat – soweit dies ein kreativer und spannender Look ist, aber nicht alles oder nur, weil man eine 4000€ Handtasche besitzt (oder geliehen hat, das machen viele). Ja, ich hätte auch von den Kollektionen und den Shows berichtet, denn darum sollte es doch gehen? Ich glaube auch, dass viele sich damit null beschäftigen, es geht nur darum, selbst gesehen zu werden. Ja, und wie ich schon in meinem Beitrag http://stylepeacock.com/fashion-blogger-duenn-jung-genug-fuer-kooperationen/ geschrieben hatte, die Firmen die dürre, puppenhafte, makellose, blutjunge Gesichter suchen, sollen die bei einer Modelagentur buchen. Viel spannender ist es doch authentische Gesichter zu nehmen und Frauen, die auch mal mehr als 43kg wiegen. Ich möchte Charaktere sehen und nicht Puppen. Mir wird das alles gerade auch zu viel, ich glaube fast, ich habe eine Bloggerexisenzkrise.

    LG
    Chris

  • Klasse Beitrag, ganz vielen ist es völlig egal ob der oder die Blogger ihre Arbeit mit Leidenschaft machen. Es zählen nur die Followerzhlen und das ist sehr sehr schade.

  • Du hast vollkommen Recht, schön dass jemand das mal offen ausspricht. Ich bin auch der Meinung dass PR Agenturen oft nicht auf die Qualität des Blogs/Contents achtet sondern nur auf vermeintliche Reichweite. Dabei geht es nicht darum, was die Schwerpunkte eines Blogs sind, sondern wie sie etwas möglichst einfach verbreiten können. Ein Beispiel ist, dass ich zwar Sport treibe aber mein Blog eben keinen Schwerpunkt z.B. auf Nahrungsergänzungsmittel wie Protein legt so dass ich eine Anfrage dazu neulich abgelehnt habe.

    LG
    Daria
    http://www.dbkstylez.com

  • Ich bin zwar kein Fashionblogger und blogge überhaupt erst seit 7 Monaten, trotzdem kann ich dir voll und ganz zustimmen. Ich hatte bisher auch noch keine wirklichen Kooperationen. Allerdings wundere ich mich auch oft, dass manche zwar viele tausend Follower, dafür aber kaum mehr Interaktion als ich haben.
    Ich denke aber auch, dass dies über kurz oder lang den Agenturen auffallen wird und sie erkennen, dass es ihnen mehr bringt mit Bloggern zusammenarbeiten, die tatsächlich einen Austausch mit ihren Lesern und Followern herbeiführen.
    Ich finde deinen Blog und deine Artikel sehr gut, deine Fotos sowieso und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
    Liebe Grüße
    Steffi

  • Ein sehr interessanter und vor allem wichtiger Blogpost!
    Keine Frage – Ich gönne es jedem Blogger oder auch Influencer, wenn die Follower mit der zeit gekommen sind. Man sieht bei einem Blog wie auch bei einem Instagram Account sehr deutlich wie viel Arbeit oder eben auch nicht in diesen hinein gesteckt wurde.
    Ob der Mensch mit Leidenschaft hinter dem steht was er eigentlich tut oder ob es nun mal nur um eine Einladung zum was auch immer geht.
    Aber es ist wirklich unglaublich Schade dass es den meisten Firmen einfach egal ist wen sie für etwas engagieren, solange die Reichweite so groß wie möglich ist, wie auch immer die Person zu dieser angeblichen Reichweite auch gekommen sein mag.
    Aber jetzt mal genug vom sich beschweren ;D
    Ich finde dein Outfit wunderschön, und werde gleich mal beim Post dazu vorbei schauen und das ganze auseinander nehmen ;P

    Hab noch einen wunderschönen Tag, und bleib so wie du bist!
    Ganz Liebe Grüße
    Luise

  • Es beruhigt mich ,dass du keine Millionen Follower hast- ich habe zwar mit Insta angefangen aber dann war mir „bloß Bilder von einem selbst“ mit der Welt teilen zu egozentrisch, also habe ch auch mit dem bloggen angefangen.
    Dabei läuft wiederum Instagram sehr schleppend.
    Dein Beitrag macht Mut weiterzumachen – im Endeffekt machen wir das ja für die, die das lesen möchten und nicht die PR Agenturen

    • Hallo Lore,

      oh ja, davon bin ich noch Millionen Meilen davon entfernt! ‚lach‘
      Instagram hat sich eben leider zu einer Scheinwelt entwickelt, was ich nach wie vor
      super schade finde. Ja, unbedingt weiter machen! Der größte Fehler den man beim Bloggen machen kann,
      ist zu ungeduldig zu sein und nach 3 Monaten wieder aufzuhören, weil man sich in dieser Zeit mehr erhofft hat.

      LG und viel Spaß Dir beim weiter bloggen! 🙂 ♥

  • Ich finde es klasse, dass du so offen deine Meinung sagst! Für mich als Newbie-Bloggerin ist das zwar kein Thema, welches mich bisher beschäftigt, aber sehr interessant zu wissen, wie es in der Bloggerwelt zu abläuft.
    Ich mag auch deinen Schreibstil! Sehr packend! <3 Einer der wenigen Blogpost, von denen ich wirklich jeden Satz lesen, bis zum Schluss!

    LG Lena von Zeilenzunder

    • Hallo Lena,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! 🙂 Es freut mich sehr, dass Dir mein Schreibstil gefällt und Du diesen Beitrag bis zum Ende durchgelesen hast! Danke. ♥

      LG

  • Etwas zu kurz und oberflächlich gedacht.
    Die Interaktionsrate sinkt erfahrungsgemäß mit steigender Followerzahl, deshalb sagen geringere Like-Zahlen nicht zwangsläufig etwas über die erzielte Aufmerksamkeit oder Fake-Follower aus.
    Die Gegenüberstellung von Bloggern und Influencern ist nicht wirklich sinnvoll, weil die Begriffe synonym verwendet und verstanden werden. Wer Follower um sich schart, genießt das Vertrauen seiner Anhängerschaft, wirkt demnach glaubwürdig. Ob man das nun Blogger oder Influencer nennt – geschenkt.
    Was im Beitrag übergangen wird, ist die Zielgruppe von Influencern/Bloggern. Es ist nicht zwangsläufig zentral, ob ein Influencer selbst mit einem Thema etwas am Hut hat. Wichtiger ist, welche Zielgruppen er bedient. Und die können oft Schnittmengen zu Diskursen aufweisen, die der Influencer nicht berührt.
    Follower eines Modeblogs interessieren sich beispielsweise nicht nur für Mode.  
    Es geht also nicht nur um pure Reichweite. Am Ende werden bestimmte KPIs ausgewertet. Die Reichweite ist bestensfalls das vorhandene Potenzial, das es sinnvoll zu nutzen gilt.
    Ganz so s/w ist das Ganze also nicht.

  • Ich denke die Unternehmen sind mit Social Media klar überfordert. Das Influencer Marketing ist noch sehr neu für viele Unternhemen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese dahinter kommen, dass die meisten Follower von gewissen Influencer eigentlich nur gekauft sind.

    Toller Beitrag und tolles Outfit!

    Jessica von http://www.jefame.com

  • Gut das ich in einer anderen Branche unterwegs bin. Aber ich verstehe dich als Bloggerin sehr gut. Wir Blogger liefern guten Inhalt das sollte doch belohnt werden.
    Viel Glück beim nächsten Jahr auf der Fashion Week herzliche Grüße Petra