Eigentlich wollte ich heute ein neues Outfit posten, doch eine Sache ging mir nicht mehr aus dem Kopf: Da draußen gibt es tatsächlich Leute, die eine Gefahr darstellen. Eine Gefahr für andere Blogger/Fotografen/Kids/etc., die nicht unbedingt so eine dicke Haut haben wie ich. Eine Haut, die schnell versteinert und zu Asche & Staub wird. Irgendwie fühlte ich mich von mir selbst zu diesem Beitrag verpflichtet. 

 


Offener Brief an (meine) Hater

Ich habe Herzschmerzen. So richtig. Tief in mir tut es sehr weh. Ich bin fassungslos, etwas wütend und traurig. Traurig und gleichermaßen verständnisvoll. Ich habe Verständnis dafür, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist und es Phasen gibt, in denen man sich nicht gut fühlt, umgeben von Negativität ist. Phasen, in denen kein happy end in Sicht ist. Nicht für Dich. Phasen, die grau und schier endlos sind – ähnlich wie der Berliner Winter. Ich kenne es zu gut, wenn man sich unsichtbar fühlt, ungerecht behandelt und man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Das Leben ist manchmal ein Arschloch. Es ist alles andere als ein Ponyhof. Ich weiß wovon ich rede, denn meine Vergangenheit gleicht alles andere als einem wünschenswerten Lebenslauf. Es gab eine Zeit, da war alles wie im Bilderbuch. Sonne. Schmetterlinge. Eiscreme. Dann kam eine Zeit in der alles tiefschwarz wurde. Trauer. Hass. Schmerz. 

Schmerz. Schmerz, der sich in Wut verwandelt. Wut, die man an anderen auslässt. Wut, die andere Menschen trifft, die sie nicht verdient haben. Einsamkeit. Selbstzweifel und wieder ganz viel Schmerz. Diese grauen Tage zu durchbrechen erfordert Mut und Zeit. Aber es ist möglich. Es ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Warum? Das erzähle ich Dir jetzt. 

hater

Doch zuerst möchte ich Dir noch mitteilen, dass Du mir wirklich von Herzen leid tust. Es tut mir leid, dass Du noch keine Passion gefunden hast. Und dass Du nicht den Mum hast für eine Sache zu stehen. Es tut mir leid, dass Du nichts besseres mit Deiner Zeit anzufangen weißt, anstatt andere zu beleidigen/schlecht zu machen. Es tut mir leid, dass Du neidisch auf mich bist. Es tut mir leid, dass Dein Herz so voller Negativität ist. Es freut mich jedoch sehr, dass Du so viele Artikel von mir gelesen hast. Es freut mich, dass ich für Dich so interessant bin, dass Du wahnsinnig gut über mich und mein Leben Bescheid weißt. “Influence” ich Dich etwa? Hach, bevor ich noch ganz sentimental werde, geht mein Artikel – der Dir hoffentlich die Augen öffnet & Dir hilft – weiter.

Lederhose kombiniert mit Bomberjacke

Der falsche Spruch

Kennst Du den Spruch “Auge um Auge, Zahn um Zahn”? Ich bin mir sicher, dass Du ihn kennst. Nun, manchmal mag einem dieser Spruch gerecht vorkommen, denn wir alle kennen das Gefühl, das manchmal in einem brodelt, weil etwas vorgefallen ist. Man hat – und wenn auch nur kurz – das Bedürfnis, was auch immer einem zugestoßen ist, ebenfalls jemanden sowas anzutun. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass solch ein Verhalten absolut falsch ist, denn wenn man länger darüber nachdenkt, bemerkt man schnell, dass man Feuer nicht mit Feuer löschen kann. (Die Physiker unter uns haben den Satz jetzt mal einfach nicht gelesen.) Es bedarf Wasser. Wasser, dass sich um das Feuer (den Hass) legt und es besänftigt und somit löscht. Nur so können weitere Brände verhindert werden. Brände, die alles löschen, was es jemals gab. Wir dürfen nicht zulassen, dass es nur noch Feuer jedoch kein Wasser mehr gibt.

Nun, auf was möchte ich hinaus? Wie sicherlich einige von euch immer wieder bemerken, werde ich regelmäßig Zielscheibe von sogenannten Hatern, die ohne zu überlegen wild drauf los schreiben. Nicht konstruktiv, denn das können Hater nie (!), sondern beleidigen, beschimpfen, durch den Dreck ziehen und schlecht reden was ihr hungriges, hasserfülltes, mit Unzufriedenheit über sich selbst und neidvolles Herz hergibt. Klar, muss man mit Gegenwind rechnen, wenn man provokante Artikel wie “Deutsche Blogger Kollegen, ihr fuckt mich ab!” oder “Influencer, die It-Girls von heute” schreibt, aber niemand hat es verdient solch einen Hass zu ernten! Nicht Hans, nicht Klaus, nicht Gerta und nicht Christina. Es wird gepöbelt, beleidigt und gehetzt und mit Steinen geworfen – natürlich alles unter dem Deckmantel der “konstruktiven Kritik”. Ich sage euch was, konstruktive Kritik ist fantastisch und ich nehme diese auch immer (!) glücklich an, denn nur so kann man sich verbessern und immer weiterentwickeln. 


Konstruktive Kritik erwünscht.

So habe ich früher beispielsweise meine amateurhaften Fotos mit einem riesigen Logo versehen und war erstmal total perplex, als jemand schrieb, dass es ein bisschen absurd ist, solch ein qualitativ minderwertiges Foto mit einem gigantischen und schlecht gemachten Logo zu versehen. Zugegeben, ich habe im ersten Moment gedacht, dass die Person doch “keine Ahnung hat.” Als ich mir einen Tag später allerdings mein Foto geschnappt habe & mit richtig guten Arbeiten verglichen habe, bemerkte ich, dass die Person recht hatte! Ganz aufgeregt und happy habe ich dann der Person geschrieben und mich für ihren Kommentar bedankt. Ich war wirklich glücklich über diese konstruktive Kritik, denn im Nachhinein war es wirklich äußest peinlich von mir meine – damals noch nicht vorzeigbare – Arbeit als so etwas Tolles darzustellen. Hätte ich diese Kritik nie bekommen, würde ich vermutlich noch heute jedes meiner Bilder so derart verschandeln. 

Wenn ihr – liebe Hater – so unüberlegt und skrupellos mit euren Hass-Kommentaren andere Leute bombardiert, werdet ihr selbst nicht besser. Ihr werdet dadurch absolut keine besseren Menschen. Eure Fähigkeiten werden dadurch nicht besser. Auch euer Karma wird nicht besser. Ganz im Gegenteil. Ihr werdet immer hassvoller und negativer. Was ihr in eurer dunklen Phase braucht ist Liebe. Liebe, die euch das Licht am Ende des Tunnels aufzeigt. Liebe, die euch hilft, motiviert an euren eigenen Zielen und Träumen zu arbeiten und euch hilft das zu werden, das ihr bis dato beneidet und deshalb mit so viel Hass beschmutzt. Stellt euch vor, ich hätte keine dickere Haut und würde mir selbst etwas antun, in die Magersucht geraten, mich ritzen oder vl. noch Schlimmeres anstellen, einfach weil ich zu viel von eurer Meinung halte, unsicher bin und nicht mehr weiter weiß.

Ist es das, worauf ihr stolz wärt? Ist es das, was ihr euren eigenen Kindern, Schwestern, Brüdern, Vätern, Müttern und Freunden wünscht? Ist das etwa eine Sache, auf die ihr stolz sein könntet? Ist es das, was ihr euch für euch selbst wünschen würdet? Möchtet ihr, dass man eure Liebsten mobbt? Mobbing – egal in welcher Form ist nicht cool!!!

Riesenrad Fotografie

In der Öffentlichkeit zu stehen gibt anderen nicht die Erlaubnis mit Steinen zu werfen.

Und nein, bitte kommt mir jetzt nicht mit dem Argument “Wer in der Öffentlichkeit steht, muss eben damit rechnen und sich das auch mal gefallen lassen.” Nein. Ich. muss. gar. nichts. Nur weil ich einen Blog habe, der für alle öffentlich sichtbar ist, muss ich mich nicht mit Steinen bewerfen lassen, meine harte Arbeit in den Dreck ziehen lassen und mich schon gar nicht so derart beleidigen lassen. Ich muss einzig und allein höchstens mit etwas Gegenlicht, ähm Gegenwind rechnen, aber ich muss nicht auf ein Feld stampfen und so viel Hass ernten! Ich meine sol viel Hass, Wut, Unzufriedenheit & Neid passt gar nicht in mein Jutebeutel!? Da ich früher oft schon gemobbt – unter anderem wegen meinem Sprachfehler, der jetzt aber nicht mehr existiert – durch das Tragen eines Hutes, Mini Rocks oder rotem Lippenstift regelrecht angegafft und oft über meine Familie vor vorgehaltener Hand getuschelt (typisch Dorf eben!) wurde, hat sich meine Haut von selbst verdickt. Man könnte sie jetzt vergleichen mit dem eines Elefanten, Törö! Deshalb gebe ich heutzutage einen Fuck, ähm Blumenstrauß auf euch, liebe Hater. Viele meiner Kollegen sind aber noch nicht so selbstbewusst, ihre Haut ist noch am dicker werden. Das wird schon, braucht aber nur seine Zeit.

Was ihr bis dahin schon mal machen könnt? Nun, das ist ganz einfach. Schaut in den Spiegel und findet heraus, was EUCH antreibt, euch FREUDE bereitet. Findet etwas, dass ihr mit LIEBE macht. Etwas, dass ihr wirklich von HERZEN gerne macht. Es ist schade, wenn ihr nur durch negative Attribute wie Wut, Hass, Selbstzweifel, Unzufriedenheit etc. angetrieben werdet. Behandelt andere Menschen genau so, wie ihr selbst auch behandelnd werden möchtet und wie man eure Liebsten behandeln sollte. Seid mehr als nur ein negativ geladener Gartenzwerg, von dem der Lack schon abfällt, weil er keine Liebe in Form von frischen Farben erhält. Seid mehr als eine vertrocknete Blume, die den Kopf hängen lässt, weil sie kein Wasser mehr bekommen hat. Denkt dran, Feuer zerstört nur! Denkt auch drüber nach, dass ein Mensch ohne Wasser nicht überleben kann. Er kann eine Zeit lang auf Essen verzichten, aber Wasser ist lebensnotwendig. Lasst uns also zusammen mehr Wasser sein!  


Pinkes Cocktail Kleid Outfit

Offener Brief an Hater

 Nachwort

Oder esst zwischendurch einfach mal ‘n Snickers! Ja, Zuckerwatte geht auch! Aber schön danach Zähne putzen damit Karius & Baktus vorbildlich nur im Büchlein bleiben. 😉

Schon klar, ich bin euch auf irgend eine Art & Weise ein Dorn im Auge. Zwar habe ich euch nichts gemacht, doch wollt ihr mich auf dem Boden (der Tatsachen) sehen. Hier bin ich! Der Boden der Tatsachen sieht nämlich so aus, dass ihr für mich nur Witzfiguren seid. Denkt ihr wirklich, dass mir eure Meinung wichtig ist? Denkt ihr wirklich, dass ihr mich einschüchtern könnt? Oder ich gar meinen hart erarbeiteten Blog lösche? Denkt ihr wirklich, dass ihr mit eurer Boshaftigkeit schadet? Nein! Ihr liefert mir nur Inspiration für neue Artikel und erinnernd mich nochmal dran, wie ich NIE sein möchte. Und fühlt euch jetzt mal für eine Sekunde wahrgenommen, denn ich habe euch extra diesen Artikel gewidmet. Ich gebe euch ein Stückchen von meiner fröhlich-fruchtigen Torte mit Positivitäts-Überzug und wohlfühl-Konfetti ab! Und jetzt stoßen wir zusammen mit einem Gläschen Wasser an, denn more water is less fire, isn’t it?

XoXo Christina Key

Kennst du schon?

Kennst du schon?

Kennst du schon?

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