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Fotografie Tipps

So werden Deine Portrait Aufnahmen
noch besser!

Nachdem ich euch schon einige Fotografie Artikel wie Low Budget Aufheller/Abschatter, DIY Fotobox mit HintergrundsystemLow Budget Foto Tipps, Fotografie Tipps – Das Licht, Fotografie Tipps – die Farben, Gratis Farb Looks und Tipps für noch bessere Fotos zur Verfügung gestellt habe, widmen wir uns heute einem Thema etwas näher an. Die Rede ist von der Portrait Fotografie. Heute gebe ich euch zu genau diesem Thema Tipps, wie ihr eure Portraits noch besser machen könnt. Dabei werde ich meine ganz persönliche Trick Kiste weit öffnen, sodass ich nicht nur auf ein paar Faktoren eingehen werde, sondern euch wieder so viele Fotografie Tipps und Tricks mitgeben, wie es mir nur möglich ist. 

Das Thema Portrait Fotografie ist so komplex, dass es nicht reicht euch einfach ein paar kurze Tipps um die Ohren zu hauen, wie ich finde. Deshalb werde ich im heutigen Artikel auf mehrere Faktoren eingehen, sodass ihr nach meinen Portrait Tipps nicht nur um einiges schlauer seid, sondern auch richtig Lust habt euch ein Model zu schnappen und meine Tipps auszuprobieren. Dieser Beitrag dürfte also alle freuen, die mehr als ein paar super kurze Tipps zur Portrait Fotografie möchten. Ich werde zwar noch einen anderen Artikel verfassen, der euch ein paar einfache Tricks zu dieser Thematik aufzeigt, doch der heutige Fotografie Beitrag beinhaltet weitaus mehr als geniale Tipps für noch bessere Portraits*!

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Tipps Portraits



Inhaltsverzeichnis

     
1.   Das Licht
  A. Natürliches Licht
  B. Gegenlicht
  C. Kunstlicht
2.   Atmosphäre
3.   Posing & Ausdruck
4.   Kreativität
5.   Kleidung & Accessoires
6.   Styling und Make-Up
7.   Location
8.   Objektive und Brennweiten
9.   Hilfsmittel
10.   Perspektive
11.   Bildgestaltung
12.   Nachbearbeitung
13.   Nachwort
     

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Fotografie Tipps Portrait

 

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“Weißt Du was das wichtigste Element in der Fotografie ist?”

Tipps bessere Portraits

Es ist, wie Du schon auf diesem Blog erfahren hast, das Licht!


Genau aus diesem Grund beschäftigen wir uns zu aller erst mit dem Licht in der Portrait Fotografie. Ich werde Dir anschließend ein paar Lichtquellen nennen und anhand von vielen Bild Beispielen aufzeigen, wie Du diese Quellen kreativ einsetzen kannst. Dabei musst Du auch nicht tief in den Geldbeutel greifen, denn Du weißt: ich liebe Low Budget Tipps!

Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich man das Licht in der Portrait Fotografie einsetzen kann und wie es sogar einen Menschen anders aussehen lassen kann. Das Licht ist ein so vielfältiges Thema und man kann es auf so unterschiedlichste Art nutzen, sodass man selbst ein einfaches Portrait mega interessant aussehen lassen kann.

Das Tolle am Licht ist, dass es jeden Tag auf’s neue Gratis für uns von der Sonne zur Verfügung gestellt wird. Du musst also nicht unbedingt in teure Lichttechnik investieren, um besondere Portraits zu machen. Auch das natürliche Licht kann so verformt werden, dass das Gesicht eines Menschen positiv hervorgehoben wird und bestimmte Merkmale betont.

Tipps für Portraits – Das Licht


Bessere Portraits mit natürlichem Licht

Das natürliche Licht ist auch gleichzeitig das einfachste Licht in der Fotografie, wie ich finde. Wir sind es schon gewohnt und sehen direkt vor Ort wie es fällt und wirkt. Das schon vorhandene Licht ist mein persönliches Lieblingslicht, denn des ist einfach am schönsten und man sieht das Ergebnis noch bevor man den Auslöser drückt. Je nach Jahres- und Tageszeit variiert es und man hat somit immer wundervolles Licht, das einem sogar noch gratis zur Verfügung steht. Was ich jedoch am besten am natürlichen Licht finde: Es sieht wirklich immer gut aus! Egal ob es gerade wolkig ist, die Sonne am Horizont knallt oder ob wir uns in der goldenen Stunde – die ich über alles liebe! – befinden. Es gibt kein schlechtes Licht, nur Unwissen es einzusetzen, sage ich ja immer. Selbst harte Schatten kann man wunderbar dazu verwenden, um ein Portrait nicht mehr nur aussehen zu lassen, wie ein schönes, aber “nur” simples Portrait. Schatten Effekte machen ein Foto oft interessant und fesseln den Betrachter! Man kann wirklich jedes Licht großartig einsetzen, wie ich euch in den nachfolgenden Bildern beweisen werde. Im Artikel Fotografie Tipps – Das Licht habe ich euch ja schon den ein oder anderen Tipp verraten, sodass ihr direkt dort nachschauen könnt, wie das natürliche Licht am besten handhabt. 


Fotografie Tipps Portraits

Erinnert ihr euch noch an die Sonnenfinsternis am 20. März 2015? Genau an diesem Tag ist dieses Foto von Florian Roser von Roserbrothers in Freiburg entstanden. Wir haben das natürliche Licht genutzt und nur ein wenig von vorne mit einem Reflektor* aufgehellt.

Tipps Portraits Fotografie

Auch mit natürlichem Licht entstanden: Lisa Wissert fotografiert von mir auf dem Schlossberg in Freiburg bei Abendlicht. Die untergehende Sonne hat wundervolles Haarlicht gezaubert, dass die schönen Locken noch besser betont. Aufgehellt wurde auch hier von vorne mit Reflektor.

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Swirly Bokeh Portrait

Portrait Fotografie Tipps

Auch hier wurde nur mit natürlichem Licht gearbeitet. Bei dem Fotoshooting mit Nina habe ich das schon vorhandene Licht eingesetzt, um interessante Schatten Effekte zu erzielen (Hintergrund) und für einen sanften Bildlook zu sorgen. Hier habe ich keine Hilfsmittel benutzt, sondern das Model nur so platziert, dass das Licht tolle Augenreflexe zaubert und keine Schatten verursacht. 

Fotografie Tipps Portraits


Foto Tipps Portraits

Fotografiert in der knalligen Mittagssonne. Den Tipp ja nicht in der Mittagssonne zu fotografieren, wirfst Du jetzt bitte über Bord! 😉 Dieser fragwürdige Fotografie Tipp ist absoluter Quatsch, wie spätestens dieses Foto beziehungsweise die ganze Photo Story mit Alica beweist! Generell gibt es in der Fotografie eigentlich keine Regeln, denn es gibt immer Bilder, die genau das Gegenteil von irgendwelchen Merksätzen beweisen. Ich bin ja sowieso kein Freund von Regeln, denn sie machen den Horizont kleiner wie er sein könnte. In der Fotografie muss man sich nicht irgendeinem Schema f unterwerfen, Regeln sind hier einfach nur Obsolet! 

Schatten-kreativ einsetzten Foto Tipps

Bei etwas tieferem aber dennoch sehr harten Mittagslicht aufgenommen. Hier wurden die Schatten, die die Metallgitter verursachten, kreativ eingesetzt und somit trägt der Schatten dazu bei, dass man das Licht einfach länger anschaut und es zum Nachdenken anregt. Dies wird auch noch verstärkt mit der Pose des Models, sowie dem dramatischeren Gesichtsausdruck. Entstanden ist dieses Foto auf der blauen Brücke in Freiburg mit Daniel, den ich damals für die Stilfrage abgelichtet habe. Anschließend haben wir noch ein paar Portrait- und Fashion Aufnahmen gemacht und das Licht war an diesem Nachmittag einfach nur bombastisch, sodass ich nicht mehr aufhören wollte zu fotografieren! 🙂

“Regeln in der Fotografie gibt es nicht! Sie sind nur da um gebrochen zu werden!”


Tipps Fotografie

Diese Aufnahme habe ich im Herbst zur goldenen Stunde fotografiert. Dadurch wird die ganze Landschaft in ein unglaublich schönes Licht gefärbt und Marlon, das Model, bildet mit seinen genialen blauen Haaren einen super schönen Farbkontrast. Wir haben ja im Beitrag Fotografie Tipps – Die Farben gelernt, dass kühle und warme Farben in einem Bild unglaublich harmonisch wirken! Auch dieses Bild beweist, dass es einfach stimmt! 😉

Portrait Tipps

Dieses Foto ist am Ende des Fotoshootings mit Daniel, von dem ich oben schon ein Bild gezeigt habe, beim roten Schlauch in der Nähe vom technischen Rathaus in Freiburg bei sanftem Abendlicht entstanden. Die Sonne ist schon super tief gestanden und hat nur noch die höchsten Bäume angeleuchtet.

Tipps besseres Portrait

Dieses Bild sollten all meine Stammleser bereits aus dem Artikel Bessere Fotos mit simplen Haushaltsartikeln kennen. Hier habe ich mir bei sehr hartem Mittagslicht das größte Sieb* von meinem Vater geschnappt, dass ich finden konnte und meine Schwester abgelichtet. Durch die Verwendung des Siebs entsteht auf ihrem Gesicht ein unglaublich interessanter Schatten. Im Zusammenspiel mit ihrem intensiven Gesichtsausdruck ist so ein Bild entstanden, dass jede Menge Raum für Interpretation lässt und den Betrachter vor allem durch das Licht, den Ausdruck und die warme Farbe fesselt. Interessant ist auch, dass dieses Bild gleichzeitig Wärme in Form der goldenen Tönung aber auch Kälte durch ihre Pose ausstrahlt. 

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Portrait Tipps Fotografie Blog

Portrait Tipps Gegenlicht


“Gegenlicht Portraits sehen einfach immer toll und sehr besonders aus! Hierbei muss man nur beachten, das Model evtl. von vorne mit einem Reflektor oder einer weißen Platte aufzuhellen*” 

 

Tipps für bessere Portrait Aufnahmen

Daniel Küblböck


Gegenlicht Portrait

Für dieses Foto sind wir durch Freiburg geirrt und erst zum Schluss war ich mit der Lichtsituation zufrieden. Die ganze Geschichte findet ihr im Artikel Rote Bluse.

 

Gegenlicht Portrait Jonathan Heck

Dieses Foto ist ebenfalls im Gegenlicht entstanden. In der Photo Story mit Jonathan Heck könnt ihr euch weitere Fotos anschauen. 


Gegenlicht Portrait Tipps

Christina Key Gegenlicht Portrait

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Spannendere Fotos mithilfe von Kunstlicht

Neben dem natürlichen Licht gibt es auch noch künstliche Lichtquellen*. Auch diese kann man selbstverständlich für die Portrait Fotografie nutzen, aber es gilt zu beachten, dass die Verwendung von Kunstlicht um einiges schwieriger ist als die des natürliche Licht. Aber wie alles im Leben kann man auch lernen Kunstlicht zu beherrschen und so effektvoll einzusetzen. Der Vorteil von Kunstlicht ist, dass man wunderbar unabhängig ist. Es ist richtig dunkel draußen, obwohl erst Mittag ist? Egal! Du kannst nämlich einfach Dein eigenes Licht mitnehmen und so dem “schlechten” Wetter trotzen. Somit kannst Du auch bei schwierigen Lichtverhältnissen shooten und fantastische Portraits kreieren. Auch in Räumen die keine Fenster haben oder einfach generell über nur wenig Licht verfügen, kann man mit einer externen Lichtquelle* wunderbar fotografieren. Mit Kunstlicht* kannst Du egal wann oder wo fotografieren, deshalb sollte jeder Fotograf – und alle die es noch werden wollen- irgendwann einfach lernen es zu beherrschen. Der Nachteil von künstlichem Licht ist, dass es oft ziemlich teuer ist. Mein Blitz, Canon 430EX III-RT Speedlite Blitzgerät* hat zum Beispiel um die 250 Euro gekostet, aber er ist sein Geld wirklich wert und ich möchte ihn nicht mehr missen. Neben externen Blitzen* gibt es auch noch diverse Lichtquellen wie Softboxen* oder Ringlichter* die sich allesamt ebenfalls super als künstliche Lichtquellen in der Portrait Fotografie eignen. Auch ich habe in diverse Kunstlichter einiges investiert und erfreue mich immer über dessen Anwendung. Was ich vor allem liebe ist hartes Blitzlicht in Kombination mit diversen Farbfolien*. Auch in der Videoproduktion ist Kunstlicht nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist künstliches Licht vor allem für alle Video Macher unentbehrlich. 

 

Auch hier empfiehlt es sich ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen und gleich welche von richtig guter Qualität zu bestellen. Glaubt mir, auch ich habe schon oft den doofen Fehler gemacht, dass ich gedacht habe: “Ach, die günstigere Variante tut’s auch!” und mich dann schon ein wenig später über die minderwertige Qualität geärgert. Lieber einmal was richtig Gutes bestellen, als einmal zur billigen und dann sowieso später zur richtig guten Variante zu greifen. Umgerechnet gibt man sonst viel mehr Geld aus, als wenn man gleich das richtige Equipment kauft.  


Kunstlicht Portrait Tipps

Bei diesem Foto habe ich mit einem Aufsteckblitz* gearbeitet, sowie zwei weitere Blitze links und rechts platziert. Somit erhält man von beiden Seiten Streiflicht*, das dieses Portrait noch dynamischer wirken lässt.

Tipps Portraits Kunstlicht

Bei der Photo Story mit Jenny Siebert habe ich einen externen Blitz benutzt, vor den ich einen weißen Stoff* gespannt habe. Somit erhält man ein unglaublich starkes, aber herrlich weiches Licht, das sich ideal für intensive Portrait Aufnahmen eignet.


Kunstlicht Portraits

Bei der Photo Story mit Christina Raphaella Dirr war neben einem Reflektor auch ein externer Blitz im Einsatz, den ich direkt von oben auf das Model gerichtet habe. Durch die Verwendung von Vaseline haben wir außerdem für schöne Reflexe auf den Lippen und dem Körper gesorgt.


Portrait Tipps Licht

Auch hier habe ich mit einem externen Blitz gearbeitet, der mit einem Diffusor* ausgestattet war. Somit habe ich ein Portrait kreiert, das dank dieser Lichtquelle super soft wirkt. 

Fotografieren mit Blitz extern

So kann es aussehen, wenn man mit sehr hartem Kunstlicht arbeitet. Gearbeitet wurde hier mit direktem Blitzlicht von vorne. Da ich alle Barthaare sehr scharf abgebildet haben wollte, wurde hier mit einer höheren Blendenzahl gearbeitet, was für mich super unüblich ist. 😉 


Arbeiten mit Blitz in Fotografie

Im Artikel Low Budget Fotografie Tipps verrate ich euch, wie ich dieses Foto gezaubert habe! 🙂

Foto Tipps Blitz

Fotografiert mit Softbox auf Blitz*.

Portrait farbiges Licht

Als Fetischistin des farbigen Lichtes darf knall buntes Licht in pink und blau natürlich nicht fehlen! Hier wurde auch wieder mit Farbfolien* gearbeitet. Im dazugehörigen Artikel erzähle ich euch übrigens, warum ich angefangen habe mich selbst zu lieben.

Weitere Fotos, die mit Kunstlicht entstanden sind:


Portrait Blitz Licht

Christina Key Portrait

Portrait Streiflicht

Foto Tipps Blitz

Portrait farbiges Licht

Fotografieren mit-Blitz Tipps

Portrait Softbox

Portrait mit Blitz aufgehellt

Beim Fotoshooting mit Alex haben wir in einem alten Haus geshootet. Das vorhanden Licht war ganz in Ordnung, aber ich wollte ein gleichmäßiges Licht haben, deshalb habe ich hier zum Aufsteckblitz gegriffen, der direkt von vorne kam.

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Portrait Tipps – Atmosphäre

Ab und an spiele ich Model für andere Fotografen. Dabei ist es immer wieder interessant sich in die Rolle meiner Models hineinzuversetzen. Die Atmosphäre zwischen Model und Fotograf muss bei jedem Fotoshooting einfach passen, denn das beste Auge für schöne Bilder und entsprechendes Equipment, sowie krasse Kleidung, Location und ein wunderschönes Model nutzen nichts, wenn die Stimmung während des Fotoshootings einfach doof ist. In meiner Anfangszeit als Fotografin war ich noch um Welten schüchterner, was manchmal dazu beigetragen hat, das die Stimmung während dem shooten nicht so toll war, wie bei meinen heutigen Fotoshootings. Zum Glück habe ich meine Schüchternheit komplett über Bord geworfen und kann somit jetzt immer ganz ohne Ängste auf meine Models zugehen.

Wenn ich heutzutage Shootings als Fotografin umsetze, ist die Stimmung immer wunderbar, das sage ich jetzt einfach so wie es ist, auch wenn man sich selbst nicht loben soll!  😛 Mal mache ich schlechte Witze, lache über mich selbst oder beginne mit einem Thema, das für Model und Fotograf gleichermaßen interessant ist. So beginnt auch das Model sich  zu öffnen und fühlt sich gleich besser, sodass die Fotos am Ende viel besser sind, als wenn man die ganze Zeit nur schweigt und die Stimmung mies ist und bleibt. Kommunikation ist beim Fotografieren sowieso das A & O und wenn man sich nicht austauscht, baut man zwischen sich nicht nur eine Mauer auf, sondern verhindert auch, dass sich das Model unwohl in seiner Haut und in der derzeitigen Shooting Situation fühlt. Das Arbeiten macht somit weder dem Model noch dem Fotografen Spaß und ich sage ja immer: “Wo Spaß ist, da gibt man auch jede Menge Gas!” 😉 Wenn beide Partien Freude während dem Fotoshooting haben, ergibt sich eine ganz andere Arbeitsatmosphäre und jede Menge neuer Ideen! Also nicht lange rum machen und einfach Klappe aufmachen. Ein schlechter Anfang ist besser als gar keiner! 


Auch ist es super für die Gesamtsituation das Model ab und an zu loben, denn das vermittelt, dass ihr selbst das Beste aus dem Fotoshooting rausholen möchtet und das Model etwas richtig macht. Meine Models sind immer total begeistert, weil ich immer zu 150% bei der Sache dabei bin und bei jedem Shooting einfach vor Energie sprudel, da mir das Fotografieren einfach unglaublich viel Spaß macht. Klar, man möchte ja auch ein sensationelles Ergebnis erreichen! Wenn ihr eure Arbeit

mögt, dann merken das eure Models und werden automatisch von eurem Enthusiasmus angesteckt und selber richtig motiviert werden. Mehrere Models, mit denen ich als Fotografin zusammen gearbeitet habe, haben schon geäußert, dass sie noch nie so ein tolles Fotoshooting mit einem Fotografen hatten. Genau so muss es eben sein! 🙂 Aber natürlich muss man als Fotograf auch sagen, wenn eine Pose zum Beispiel komisch aussieht, das ist klar. Hier darf man einfach keine Scheu

haben, denn was nützen Fotos, die zwar alle ganz hübsch, aber posings-technisch einfach unterirdisch sind? Kommunikation ist auch beim Arbeiten mit einem Model unentbehrlich und ihr werden sehen, dass die Fotos gleich um Welten besser werden, wenn ihr euch als Fotografen genauso wohl fühlt wie das Model, denn Fotografie ist noch immer etwas sehr intimes. 


Portrait Tipps Einfach

Einmal einen schlechten Witz gerissen und schon grinst das Model vor sich hin! 🙂

Daniel Kaiser Küblböck Fotoshooting

Die Stimmung beim Fotoshooting mit Daniel Kaiser-Küblböck war einfach großartig! Er ist super sympathisch und mit Models wie ihm macht das Arbeiten hinter der Kamera gleich noch mehr Spaß!

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Arbeiten mit Models Tipps

Die Models Marlon und Betty habe ich vor diesem Fotoshooting schön öfter abgelichtet und nur so konnte ich eine so intime Aufnahme anfertigen, die wunderschön zart und zerbrechlich wirkt.

“Fotografie ist etwas sehr intimes.”


 

Tipps für Portraits

Posing & Ausdruck

Bei Portrait Aufnahmen spielt das Posing eine entscheidende Rolle. Man kann mit Gesichtsausdruck und der gesamten Attitude eines Models so viele verschiedene Ausdrücke kreieren. Mal kann man ein sehr emotionales Foto zaubern, bei dem der Betrachter automatisch von Freude oder Trauer angesteckt wird, ein anderes Mal kreiert man ein Foto, das auf die verschiedensten Arten interpretiert werden kann und Raum für eigene Gedanken lässt. Mit dem Posing kann man das Model natürlich, sexy, sportlich, elegant, grazil oder cool aussehen lassen. Man kann den Ausdruck und das gesamte Posing natürlich so einfangen, wie sie das Model auch im echten Leben machen würde, indem man entweder auf den Auslöser drückt, wenn die Person gerade einen sehr authentischen Ausdruck hat oder indem man eine Pose einfach nachstellt. Ich bin ein Freund von beidem, aber oft werden gestellte Aufnahmen besser, denn hier kann man alles perfekt aufeinander abstimmen, sodass das Bild genau so wird, wie man es sich vorstellt. Bei freiem Posing sind oft sehr viele Fotos dabei, die man danach nicht mehr verwenden kann und ich hasse nichts so sehr, wie Fotos die keine Verwendung mehr finden. 

Ehrlich gesagt möchte ich nämlich nur so viele Auslösungen an meiner Kamera tätigen, wie nötig, denn jede Kamera hat nur eine gewisse Anzahl an Auslösungen bevor sie kaputt geht. Ich weiß, das finden manche total albern, da die Zahl der Auslösungen, die man machen kann, sehr hoch ist, aber so arbeitet man auch fokusierter und drückt nur ab, wenn einem das Bild zu 100% zusagt! 🙂 Ihr werdet übrigens spätestens beim Posing und Ausdruck des Models merken, wenn die Stimmung während dem Shooting doof ist. Models fällt es nämlich unglaublich schwer zu posieren wenn die Mood nicht stimmt. Als Fotograf müsst ihr euch übrigens auch mit dem Thema Posing und Ausdruck* auseinander setzen, nicht nur die Models! Generell muss man sich als Fotograf mit mehreren Themen auseinander setzen, wie ihr im Laufe dieses Artikels noch feststellen werdet. Ich empfehle euch weiter unten ein paar wirklich super interessante Bücher, die ich selbst auch schon gelesen habe.


Posing Männer Tipp

Ein anderes Foto das beim Shooting mit Daniel entstanden ist. Ich habe ihm diese Pose vorgemacht und er hat sie direkt so nachgemacht. Sieht super lässig und total natürlich aus oder? 😉


Posing Tipps

An diesem Tag wehte der Tag leicht und ich habe zu Alica gemeint, dass sie sich genau so hinstellen soll. Herausgekommen ist eine super grazile aber dennoch natürlich wirkende Pose. Die ganze Photo Story findet ihr direkt unter dem Beitrag Swirly Bokeh Portraits.

Lisa Wissert Portrait

 


Tipps Posing

Posing Männer

Ein paar Posing Tipps kann ich euch direkt mit auf den Weg geben: Einmal die Schildkröte und einmal den ganz einfachen Trick die Schultern nach hinten zu nehmen. Doch was ist die Schildkröte? Nun, damit der Hals gut aussieht, empfiehlt es sich immer wie eine Schildkröte den Hals leicht rauszudrücken, somit entstehen keine Falten am Hals und die Optik wird verlängert und verschlankt. 

Christina Key Portrait

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Kojo Boison

Beim Fotoshooting mit Youtuber Kojo Boison habe ich ihn gefragt, von welcher Seite er sich schöner findet. Er wusste es bis dato nicht und so haben wir zusammen seine “Schokoladen-Seite” ermittelt. 😎  Ich habe ihn dann einfach so hingestellt, wie ich als am besten empfunden habe und siehe da: auch ihm gefällt dieses Portrait unglaublich gut!   

Tipps für bessere Portraits

Bei diesem Foto meinte ich zu Cani: “Schau mich leicht verführerisch an!” Das nonplusultra war natürlich, dass genau in diesem Moment ein leichter Windstoß von links kam, sodass eine einzelne Strähne sanft in ihr wunderschönes Gesicht geweht wurde und ich daraufhin vor Begeisterung aufgeflippt bin. 

“Auch als Fotograf muss Du Dich mit Posing & Ausdruck auseinander-setzen!”

 


Tipps für Portraits

Kreativität


Ein weiterer Tipp um bessere Portrait Aufnahmen zu machen ist die Komfort Zone zu verlassen und sich der Kreativität zu widmen. Doch was bedeutet kreativ zu sein? Nun, wir alle haben irgendwelche Regeln und Normen im Kopf, die wir verfolgen, wenn auch unterbewusst. Um kreativer zu sein muss man sich öffnen, die Welt mit anderen Augen sehen und Regeln und Normen über Bord werfen. Man soll, wohlgemerkt nicht muss, sich frei fühlen und Dinge ausprobieren, die man bisher noch nie gemacht hat. Gegen die Sonne fotografieren soll man nicht? Quatsch! Probier es einfach aus und wachse so über Dich hinaus. Das Schlimmste im kreativen Bereich sind Regeln an die man sich halten muss. Ich weiß nicht wer von euch dieses Gefühl kennt, aber wenn ich mich an feste Regeln halten “muss” dann breche ich sie grade einfach aus trotz. Vielleicht bin ich ein kleiner Rebel, aber ich hasse Regeln einfach. Das ganze Leben ist oft schon in vielen Hinsichten geregelt, sodass ich so oft es geht und es das Gesetz zulässt, mich eben nicht dran halte, einfach aus Prinzip. Mein Arbeitsfluss wird durch zu viele Regeln verringert und verschlechtert. Deshalb liebe Leute: Seid frei wie ein Vogel und probiert alles aus! Kreativ zu

 

sein ist was wunderbares und ist man erstmal im Fluss, kann man oft gar nicht mehr aufhören. Kreative Portraits sind ganz einfach. Ein kleines Konzept kann Dir dabei helfen, etwas anderes zu schaffen als Deine gewöhnlichen Arbeiten. Ich mache gerne so genannten “Motto Shootings” bei dem der Kernpunkt zum Beispiel ein Jahrzehnt ist. Ich informiere mich dann, was die Leute zu dieser Zeit getragen haben und wie ihr Haar- und Make-Up Styling ausgesehen hat. Auch hilft es in Musik aus dieser Zeit zu hören und sich so inspirieren und in einen Sog hineinziehen zu lassen. Du wirst merken, dass nach und nach die Ideen nur so aus Dir sprudeln! Der Irrtum, dass nicht jeder eine kreative Ader hat, ist übrigens absoluter Bullshit. Jeder ist auf irgendeine Art & Weise kreativ. Manche sind nur leider zu schüchtern und trauen sich nicht ihre Ideen umzusetzen, weil sie Angst haben, dass andere Menschen ihre Dinge nicht verstehen. Da wir heute im digitalen Zeitalter leben, haben wir alle Möglichkeiten uns von überall inspirieren zu lassen. Das Word Wide Web ist voll mit schönen Sachen! Du musst Dich nur öffnen und es zulassen, dass Dein Gehirn endlich damit anfängt kreativ zu werden, glaub mir!

 


Portrait Entfesselter Blitz

Auch mit dem Blitz kann man kreativ sein. Hier habe ich einfach ein paar Lichtspuren gezogen und somit ein ganz anderes Portrait erzielt, als man sonst so sieht. Die Augen werden durch die Lage der Spuren wunderbar betont und ich finde, dass dieses Foto sehr zum Nachdenken anregt.

“Der Tod von Kreativität sind Regeln und Normen an die man sich halten muss!”


Kreatives Portrait

Kreativ sein bedeutet auch mit dem Model zu arbeiten. Hier haben wir Evelyn’s Haare zum Beispiel kunstvoll drapiert und so für ein Portrait gesorgt, das alles andere als langweilig ist! 

Portrait Tipps

Jonathan Heck passt mit seinem Outfit und seiner Geige einfach wunderbar in diese malerische, verträumte Szenerie, wie ich finde.

Christina Key Portrait rote Haare

Man kann bei jedem Wind und jeder Wetterlage ansprechende Portraits kreieren. Zu diesem Tag war es nicht nur wahnsinnig kalt, sondern auch unglaublich windig. Doch anstatt zu verzweifeln, haben wir den Wind einfach kreativ eingesetzt und so dank der wehenden Haaren ein unglaublich dynamisches Portrait erhalten. Der Beitrag zu diesem Bild hat übrigens für sehr viel Furore gesorgt. Ich habe darüber geschrieben, weshalb ich immer öfter bei Facebook blockiere.

Portrait Swirly Bokeh

Natalia – eine der schönsten ever vor meiner Kamera hat so eine tolle Ausstrahlung, die mich einfach dazu geleitet hat, ein ganz besonderes Portrait zu machen. Dank ihres sehr intensivem Gesichtsausdruck ist dieses Portrait unglaublich fesselnd geworden. Durch die Farbgebung und dem Bokeh ist es außerdem sehr märchenhaft geworden. Die Photo Story mit ihr findet ihr übrigens im Artikel Swirly Bokeh Photography.

Christina Key

Dieses Foto kennt ihr aus dem Artikel einfach gut aussehen mit ITEM m6. Hier haben wir das natürliche, vorhanden Licht genutzt. Der Schatten der Bäume auf dem Boden macht dieses Foto sehr interessant. Auch durch den direkten Blick meinerseits in die Kamera, wirkt dieses Portrait super intensiv.

Bessere Portrait Aufnahmen Tipps

Durch den tollen Kopfschmuck, sowie der unglaublich eleganten, fast schon elfengleichen Pose von Clara wirkt dieses Foto wie eine Szene aus Herr der Ringe. In der Photo Story Fotoshooting mit Clara Menzen könnt ihr die ganze Portrait Reihe anschauen. 

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Tipps für Portraits

Kleidung & Accessoires

“Kleider machen Leute.” Diesen Spruch kennen, denke ich, alle. Und ich muss euch mitteilen, dass dieser Spruch in der Fotografie auch zutrifft und nicht zu verachten und schon gar nicht zu vergessen ist. Durch Kleidung kann man, so wie mit Pose und Ausdruck unglaublich viel ausdrücken und für ein klares Statement sorgen. Wir identifizieren uns über Kleidung, ja wir kommunizieren sogar über sie. Deshalb darf man bei Portraits die Faktoren Kleidung & Accessoires nicht außer acht lassen, sondern muss lernen sie gezielt einzusetzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt vor jedem Fotoshooting die Kleidung und den Schmuck peinlich genau abzuklären um so für das bestmöglichste Ergebnis zu sorgen. Wenn man sich noch etwas schwer mit Portraits im allgemeinen,  empfehle ich einfach unifarbene Kleidung einzusetzen. Wenn ihr euch sehr unsicher seid, dann bucht euch einfach einen Stylisten dazu, denn ein unstimmiges Outfit kann euch im schlimmsten Fall das ganze Portrait zerstören. Glaubt mir, besser investiert ihr in jemand Professionelles, anstatt später festzustellen, dass aufgrund des schlecht zusammengestellten Outfits die Bilder alle doof geworden sind. Da ich leidenschaftliche Fashion Bloggerin bin und mich auch sehr für Mode interessiere, fällt es mir persönlich zum Glück überhaupt nicht schwer für einen harmonischen Gesamtlook zu sorgen. Bitte macht übrigens nicht den Fehler und benutzt euer Model als Weihnachtsbaum. Es gibt nichts Schlimmeres, als Portraits die durch zu viel Verwendung von Schmuckstücken den Fokus und Ausdruck verlieren. 


Daniel Kaiser Küblböck

Daniel im klassischen, schlichten Anzug. Dieses Outfit passt einfach perfekt zu dieser Location!

Tipps bessere Fotos

Auf Schmuck wurde hier ganz verzichtet, da das edle Outfit schon für sich allein spricht.

Christina Key Berliner Dom

Das Outfit passt dank der Struktur und der Farben perfekt zur gewählten Location und bildet somit ein super harmonisches Gesamtbild. 

Tipps bessre Portrait Aufnahmen Fotografie

Tipps Fashion Aufnahmen

Tipps PosingFotografie

Lissi trägt ein Outfit, das man so nicht jeden Tag sieht. Dadurch wirkt das Portrait schon mal um Welten interessanter und man bleibt als Betrachter länger haften. Durch die nackten Oberschenkel wirkt das Bild zwar sexy, aber keineswegs billig. Das dunkle Wasserrohr im Hintergrund sorgt außerdem dafür, dass man als Betrachter nicht aus dem Bild gezogen wird, sondern lenkt den Fokus auf das hübsche Model.


Tipps Bessere Fotos

 

 

“Wenn Du Dich mode-technisch nicht wirklich auskennst, besorge Dir einen Stylisten, denn nichts zerstört ein Portrait mehr als ein unharmonisches Outfit!”

 

 

Tipps Kleidung Fotografie

Tipps Model Posen

Tipps Posen Männer

 

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Tipps für Portraits

Styling von Haaren & Make-Up

Was bei der Mode gilt, trifft auch auf das Styling von Haare und dem Make-Up zu. Jeder Fotograf wird mir recht geben, wenn ich sage, dass ein gutes Make-Up eine Menge an Bildbearbeitung spart und man bei schlecht gemachtem Make-Up oft stundenlang damit beschäftigt ist, zum Beispiel die störenden Flecken in den Griff zu bekommen. Gutes Hair- und Make-Up Styling ist die halbe Miete und kann einiges an Bildbearbeitungszeit und Nerven sparen. Ich habe es auch schon erlebt, dass das Model meinte, dass sie sich super gut schminken kann und dann aufgetaucht ist wie ein Clown. Klar, dass die Fotos dann nicht so toll werden, wie wenn diese beiden Faktoren einfach von vorne rein stimmen. Mit Make-Up kannst Du das Portrait übrigens noch viel intensiver und dramatischer gestalten. Es ist wirklich der Wahnsinn was es ausmacht, deshalb sollte man auch hier entweder in jemanden Professionelles investieren oder – wenn man sich ein bisschen auskennt – selbst Hand anlegen, wie ich es auch in diversen Photo Stories regelmäßig mache. 


Tipps Styling Portraits

Bei der Photo Story mit Nina habe ich mich direkt selbst um Haare und Make-Up gekümmert. Ich liebe es einfach, wenn man alles selbst im Griff hat. Dadurch, dass man sich schon vor Shooting Beginn kennen lernt, ist die Atmosphäre während dem arbeiten übrigens viel angenehmer! 


Tipps Portraits Make-Up

Bei dem Fotoshooting mit Jenny Siebert habe ich die Haare und das Make-Up selbst gemacht. Ich wollte einen sehr dramatischen Look kreieren und ich finde, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann oder was meint ihr?

Portrait Foto Tipps

 Ein anderes Shooting bei dem ich mich ebenfalls um Haare und Make-Up gekümmert habe.

Tipps Portrait Fotos

Da Model Alica, die ihr aus der Photo Story Boho Summer mit Alica kennt, selbst Make-Up Artistin ist, hat sie sich selbstverständlich um ihren eigenen Look gekümmert. Kann sich sehen lassen oder?

Make-Up Tipps Portrait

 Fokus liegt hier auf dem Lippen-Make-Up.

 

“Haarstyling und Make-Up helfen dabei, ein Portrait noch intensiver wirken zu lassen & nehmen Dir zudem viel Arbeit ab!”


Fotografie Tipps

Lisa hat wunderschöne Sommersprossen, die sie zum Glück nicht mit Make-Up abgedeckt hat. Sie machen ihr hübsches Gesicht gleich noch interessanter.


Tipps Portraits Frauen

Portraits Fotografie Tipps

Für das 90er Shooting mit Evelyn habe ich mich auch um Haare und Make-Up gekümmert. Hierfür war ich sogar extra Klamotten und Accessoires shoppen! 🙂

Christina Key Portrait

Portrait Tipps Make Up

Tipps Portraits Hairstyling


Tipps für Portraits

Location

Welche Location eignet sich eigentlich am besten für schöne Portraits? Die Antwort ist überraschend wie simpel: Jede! Es gibt keine einzige Location, die sich nicht für ein Portrait Fotoshooting eignet. Klar, je nach Wunsch von schon vorhandenem Licht oder anschließendem Bokeh im Hintergrund eignet sich manch eine Location schon besser als eine andere. Als Fotograf muss man einfach lernen, irgendwann so zu sehen wie die Kamera mit dem entsprechenden Objektiv drauf das Foto später in etwa aufnehmen wird. Bildwinkel, bestehende Lichtverhältnisse oder die Verwendung von Kunstlicht, Bokeh etc. das alles kann man sich nach einigen Shootings einfach oft vorstellen und falls nicht, sollte man daran arbeiten, dass es klappt. So kann man viel schneller und besser mögliche Shootingorte ausfindig machen und direkt loslegen. Ich kenne viele Fotografen, die diese Gabe leider nicht beherrschen und so einfach durch die Stadt irren und jede Location – die ich persönlich  für super cool und extrem passend empfinde – einfach verstreichen lassen. 

Auch in Deiner Stadt oder Dorf gibt es sicherlich ein paar super coole Orte, die sich hervorragend für tolle Portrait Aufnahmen eignen, Du musst sie nur erkennen! Wichtig ist nur, dass Du weißt was mit Deinem Foto Equipment überhaupt möglich ist. Mit einem Standard Objektiv wirst Du niemals die krasseste Unschärfe im Hintergrund erzielen könne, das ist klar! 


Portrait Tipps Location

Foto Tipps Schönere Portraits

Tipps für Portraits


 

 

Berlin Museumsinsel

Wer mich kennt, weiß dass diese Location einer meiner Lieblingsorte hier in Berlin ist. Die Museumsinsel eignet sich einfach hervorragend für tolle Portraits, nicht zuletzt weil dieser Ort eine ganz bezaubernde Atmosphäre hat!

Nachfolgend habe ich euch noch ein paar direkte Vergleiche von der Location direkt und wie sie dann im fertigen Bild rüberkommt.

Portrait Daniel Küblböck


Timo Tetzlaff

Steg Berlin Köpenick

Christina Key Portrait Bluse

Location Berlin


Binz

Eine der schönsten Orte Deutschlands! Binz auf Rügen. Hier sieht man direkt die Seebrücke des Ortes.

Christina Key Binz

Die zarten Farben der malerischen Landschaft passen perfekt zu diesem Outfit, das ich euch im Artikel Outfit mit Hut & Mantel vorgestellt habe. 

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Kojo Boison Portrait

Eigentlich wollte Kojo nach unserem Fotoshooting nur kurz etwas Pause bei Starbucks machen, aber wer mich kennt, weiß: Ich kann eine solch coole Location nicht einfach verstreiche lassen, deshalb musste er einfach noch mal kurz posieren. 🙂  

Männer Posen

Auf der Messe in Basel habe ich Julian direkt in der Menschenmenge fotografiert. Das Licht, das seitlich ein tolles Streiflicht erzeugt, kam von einem nahe liegenden Stand. 


Angelina Key

Natürlich kann man auch indoor coole Portrait Aufnahmen anfertigen. Hier habe ich meine Schwester direkt auf meinem Bett platziert, dass ich zuvor mit Konfetti bestreut habe. 

Fotografie Tipps Portraits

Ich muss hier irgendwie immer an die Toskana denken, aber dieses Bild ist in Freiburg an einem See entstanden. 


Tipps für Portraits

Objektive & Brennweiten

Viele Fotografen empfehlen als die ideale Portrait Linse ein Objektiv mit einer Brennweite mit 85mm*. Aber wie wir spätestens jetzt gelernt haben, killen Regeln und Normen die Kreativität, deshalb werfen wir diese Empfehlung jetzt direkt über Bord. Generell kann man sagen, dass man mit jeder Brennweite tolle Portraits zaubern kann, es kommt eben drauf an, was für einen Bildlook wir erzielen wollen. Mit einer 35mm Linse* kann man genauso gut ein großartiges Portrait schießen wie mit einer die 100mm* hat. Wer sich in diesem Gebiet noch nicht auskennt, kann direkt im Artikel Perspektive & Bildwinkel nachlesen, wie unterschiedlich Brennweiten ein Gesicht darstellen können. 

Um Objektive richtig gut zu verstehen, lohnt es sich einfach mal die verschiedensten Brennweiten auszuleihen und zu testen. So versteht man den Bildlook einer Linse meines Erachtens einfach am schnellsten. Wer jetzt wissen möchte, was für Brennweiten ich persönlich für Portrait Aufnahmen empfehle, der bekommt jetzt die Antwort. Ich bin ein Fan von allen zwischen 20mm und 100mm. Je nach Gesichtsform, gewünschtem Look und Umgebung eignen sich manche für meine Bildsprache einfach besser. Zum Beispiel liebe ich es mit einer 35er Linse* in der Natur zu fotografieren und somit viel von der Umgebung auf dem Portrait einzubauen. Auch ein 50mm kommt bei mir regelmäßig zum Einsatz. Eine Linse die ich auch mag, die aber nicht zu meinen absoluten Favoriten zählt ist die Brennweite, die eben die meisten Fotografen für Portrait Aufnahmen empfehlen, nämlich das 85mm*. Diese Linse macht zwar eine schöne Unschärfe im Hintergrund auch bei einer kleinsten Blendenzahl von z.B 4 aber dieses Objektiv sorgt auch gleichzeitig dafür, dass ein Gesicht runder und jünger aussieht. Diesen Effekt kann man natürlich nicht bei jedem Menschen einsetzen, gerade wenn man es mit einem Model zu tun hat, das sowieso schon etwas voluminöser ist. Auch ich mag Fotos von mir, die mit dieser Brennweite aufgenommen werden, nur sehr selten. Oft sehe ich einfach aus wie 12 und mein Gesicht wirkt nicht selten richtig, richtig dick.  😳 

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Equipment Portrait Fotografie

Lustigerweise stelle ich sehr oft fest, dass es anderen Menschen auch so geht, wenn ich sie mit einer solch hohen Brennweite shoote. Ich erkenne dann immer sofort, was eigentlich grade das Problem ist. Den meisten fällt es etwas schwer, einfach direkt zu sagen, dass sie etwas dicker aussehen als in echt. Diese Brennweite eignet sich vor allem für sehr schmale Gesichter, zarte Figürchen oder ältere Menschen, die man leicht jünger aussehen lassen möchte. Eine Brennweite, die jeder mag und die ich euch nur ans Herz legen kann für Portrait Aufnahmen ist das 50mm*. Diese Linse sorgt auf einer Vollformat Kamera dafür, dass ein Gesicht relativ realitätsnah abgebildet wird. Man spricht hier auch von Normalbrennweite, allerdings nur auf Vollformat. Soll heißen, dass ihr so abgebildet werdet, wie ihr euch auch im Spiegel wahrnimmt. Ich flippe manchmal total aus, wenn man mich mit einem 85mm Objektiv* shootet und ich mich selbst einfach nicht erkenne. Sobald man dann mit dem 50mm weiter shootet, bin ich wieder richtig happy und erfreut, dass ich doch nicht sooooo unglaublich jung aussehe und Backen habe, die locker bis zum Mond reichen würden.  :mrgreen: 


Fotografin Christina Key

Portrait von mit, aufgenommen mit einem 35mm Objektiv* in Hamburg. Den Beitrag findet ihr direkt unter Fashion Friday.

Tipps Portrait Aufnahmen Brennweiten

Da Model Lucia schon ein sehr schmales Gesicht hat, habe ich hier zu einer höheren Brennweite* gegriffen. 


Portrait Tipps Objektive

Um diesen Bildlook zu erzeugen, habe ich zu einer Brennweite von 85mm* gegriffen. 


Brennweite für Portraits

Christina Raphaella Dirr

 

 

Objektive für Portraits Tipps

Tipps Portrait Equipment



 

Tipps für Portraits

Hilfsmittel

Neben dem entsprechenden Equipment bzw. den gewünschtem Bildlook durch Einsatz von unterschiedlichen Brennweiten, braucht man natürlich noch Hilfsmittel. Klar, man kann auch ganz ohne jegliches unterstützendes Equipment arbeiten, doch ist es hilfreich zumindest einen Reflektor zum Portrait Shooting mitzunehmen. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass das Model einen schönen Augenreflex erhält, sondern gleich auch mögliche, störende Schatten aus. Wie ich euch schon in meinem Artikel Low Budget Foto Tipps gezeigt habe, bedarf es gar nicht super teurem Equipment. Man kann sich viele Hilfsmittel im Handumdrehen selbst zusammenbasteln, wie einen Reflektor zum Beispiel. Zu einem Portrait Fotoshooting gehe ich immer mit Reflektor, Blitz und einem Licht Assistenten. Letzteren möchte ich gar nicht mehr missen, denn so kann ich mich selbst noch besser auf die Arbeit mit dem Model konzentrieren, aber vor allem habe ich ja keine 5 Hände um Reflektor & Co. ständig passend zu drapieren. Ich empfehle euch wirklich jemanden zum Shooting mitzunehmen, der euch zumindest den Reflektor halten kann, denn dann könnt ihr euch noch mehr auf den Bildaufbau etc. konzentrieren, was gerade als Anfänger gar nicht so easy ist. Trotzdem kommt es manchmal auch vor, dass ich ganz alleine mit einem Model zusammen arbeite und Reflektor und Co. selbst halte. Ist zwar schwieriger, aber machbar. 


Low Budget Reflektor

Günstig, aber oho! Ich habe mithilfe eines Schneidebrettchens und etwas Alufolie einfach einen Relektor selbstgebaut! 

Fotografie Low Budget

Sorgt für Glow auf der Haut und kreiert Fake-Schweiß: Einfache Sprühflache

Low Budget Fotografie Tipp Blitzlicht

Sorgt für wärmeres Blitzlicht: Gelbe Mülltüte auf externem Blitz

Low Budget Fotografie Tipps

Kann als Hintergrund oder als Abschatter dienen: Farbige Flächen in Form von Platten, Farbkarton oder ähnlichem 

Kreative´Foto Tipps

Macht hartes Sonnenlicht schön weich und soft je nach Modell für tolle Schatten Effekte: Weißer Vorhang, hier mit Spitze*

Arbeiten mit Foto Assistent

Ein gut gelaunter Assistent ist Gold wert! 😉

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Tipps für Portraits

Perspektive

Tolle Portrait Aufnahmen leben vor allem durch eins: Kreativität! Auch hier gilt: Erlaubt ist, was möglich ist! Mit der Veränderung der herkömmlichen, einfachen Perspektive von vorne erzielt man mehr Spannung in seinen Portraits und zeigt somit nicht nur einen anderen Blickwinkel, sondern erhält Bilder, die einfach anders als die gängigen 0815 Aufnahmen sind. Ich fotografiere sehr gerne meine Models von oben, weil der Blick von oben sehr intensives, fast schon zerbrechliches hat. Durch diese Perspektive wirkt ein Portrait unglaublich spannend und ich behaupte, dass jeder von oben einfach fabelhaft aussieht! Eine andere Möglichkeit Spannung und Exklusivität in seinen Portrait Aufnahmen zu erzeugen, ist das fotografieren von leicht unten. Diese Perspektive ist zwar nicht jedermanns Sache aber ich liebe sie einfach, denn sie lässt euer Model grazil und fast schön königlich wirken. Ein Perspektiv Wechsel ist beim Fotografieren sowieso immer sinnvoll, denn so entdeckt man ganz andere Möglichkeiten und kann so für eine ganz persönliche Bildnote sorgen. Ein Portrait, das von unten in einer Baum Alle beispielsweise fotografiert wird, wirkt nicht nur märchenhaft, sondern zaubert eines der geilsten Bokehs, die ihr je gesehen habt! 😉 

Damit es keine Probleme gibt, wenn euer Model sehr viel größer ist als ihr, empfehle ich euch einfach eine Leiter oder sonst ein Gegenstand mitzunehmen, auf den ihr euch stellen könnt. Ihr werdet außerdem feststellen, dass ihr so automatisch dazu verleitet werdet neue Sachen auszuprobieren und euch perspektivisch weiterzubilden. Schlüpft während dem Fotoshooting einfach in die Rolle eines Froschs, Vogels und eines Schmetterlings, der alle Perspektiven nutzen kann. Klingt komisch, ist aber so! 😛 


Portrait Tipps Perspektive

Eine sehr intensive Portrait Aufnahme, die von oben fotografiert ist.

Christina Dirr

Tipps spannendere Portraits

Der starke Blick von Model Timo Tetzlaff wird unterstrichen, indem ich ihn von oben fotografiert habe. 

Swirly Bokeh by Christina Key

Durch die Perspektive von oben wird das Model beinahe in den Hintergrund hineingezogen, was für unglaublich viel Dynamik im Foto sorgt! 

Männer Posen Beispiel

 

 

 

 

 “Schlüpft während dem Fotoshooting einfach in die Rolle eines Froschs, Vogels und eines Schmetterlings, der alle Perspektiven nutzen kann. Klingt komisch, ist aber so!”

 

 

 

 

Portraits bessere Fotos

Die Schönheit des Wassers kann so nur von oben festgehalten werden. Dieses Bild wirkt durch den sehr intensiven, fast schon dramatischen Blick von Model Jenny und der gewählten Perspektive unglaublich fesselnd! 

Perspektive Fotografie

Grazil und königlich wirkt Model Natalia von leicht unten fotografiert. Mehr Fotos von dieser Beauty findet ihr in der Photo Story Swirly Bokeh Photography.

Portrait Tipps die Perspektive

Der verträumte Blick von Model Marlon wird durch die Perspektive von unten noch stark verstärkt. Diese lässt Raum für Interpretation und zieht den Betrachter angenehm ins Bild.

Tipps für Portraits Perspektive

Model Jenny Siebert hat ein Gesicht, das aus jeder Perspektive einfach makellos wirkt.

Portrait Tipps Winkel

Verträumt schaut Model Bella nach oben und der Betrachter wird direkt verleitet ihr direkt in die Augen zu schauen. Wimpern sehen aus der Perspektive von unten immer besonders hübsch aus. 

Bessere Portraits Perspektive

Leicht lasziv und super sinnlich schaut Model Betty, die ich von leicht unten abgelichtet habe, in die Kamera. Durch die gewählte Perspektive wird ihr hübsches Gesicht noch mehr betont. 

Portrait Tipps Perspektive Winkel

Max sitzend und fotografiert von unten. So bekommt das Portrait eine ganz besondere Ausstrahlung und Dynamik.  

Männer Portrait

Der Hals von André wird durch die Perspektive von unten verlängert und er wirkt so noch viel eleganter.

Portraits aus der Normal Perspektive fotografiert


Christina Key aus Berlin

Maria Brugger

 

Portraits Frauen Tipps

Natürliche Portraits Tipps



 

Tipps für Portraits

Bildgestaltung

Ein Portrait kann je nach gewähltem Bildausschnitt, Anordnung des Models, Perspektive und dem generellen Bildaufbau total unterschiedlich wirken. Vor allem in der Portrait Fotografie wird durch diese Faktoren ein Gesicht total verschieden dargestellt. Man kann mit der gewählten Brennweite schon einen erheblichen Teil der Bildgestaltung leisten. Bildwinkel und Schärfentiefe tragen genauso wie Licht, Farben und Formen im Bild zur grundlegenden Gestaltung eines Portraits bei. Bei Portraits eignet sich ein unscharfer Hintergrund sehr gut, da das Model so schön freigestellt wird und der Fokus ganz klar auf ihm liegt. Diesen kann man auf unterschiedliche Weisen erzielen, im Artikel Foto Tipps – Die Blende werden euch ein paar Möglichkeiten vorgestellt. Auch das Licht in der Fotografie ist natürlich nicht zu verachten, ganz besonders in der Portrait Fotografie. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Bildgestaltung ist der Faktor Farben. Farben haben eine unglaubliche Macht, die man bei Portraits gezielt einsetzen kann. Ich habe euch im Beitrag Foto Tipps – Die Farben einen sehr ausführlichen Artikel bereitgestellt, der euch alles über dieses Thema verrät. Wenn die Rede von Bildgestaltung ist, darf man ein paar gestalterische Methoden wie den goldenen Schnitt, die Dritte Regel und die goldene Spirale, Linienführung etc. natürlich nicht vergessen. All diese Bildgestaltungsmethoden sind sehr ähnlich und sehr effektvoll. Es lohnt sich auf jeden Fall sich mit diesem Thema näher auseinanderzusetzen und sich mit ein paar Lehrbüchern einzudecken, in denen man ab und an nachschlagen kann. Ich habe euch weiter unten ein paar Empfehlungen zusammengestellt. 

Generell muss man sagen, dass es absolut sinnlos ist, einfach “drauflos zu knipsen”. Man muss immer wissen, warum man was wie anordnet, denn sonst werden Portraits nie meisterhaft sein, sondern in der Schublade “ganz nett, aber es gibt bessere Aufnahmen” landen. Macht euch immer bewusst, warum euch die Bilder von Fotograf x so gut gefallen. Sind es die Farben, die er verwendet? Die Anordnung der Models oder die Bildbearbeitung? Setzt euch intensiv mit dem Thema Bildgestaltung* auseinander, sie ist unglaublich wichtig und verdient noch mehr Aufmerksamkeit als die Frage nach dem “perfekten” Portrait Foto Equipment. 

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Portrait von Christina Key

Ein Portrait das nicht einfach so entstanden ist. Das “Model” alias ich wurden gezielt leicht nach links verschoben aufgenommen, sodass ein super harmonisches Portrait entstanden ist. Die Linien im Bild führen direkt auf mich zu, sodass die ganze Aufmerksamkeit mir gilt.

Portrait Tipps Foto Blog

Durch die Anordnung von Model Jenny links, erhält das Foto eine tolle Dynamik. Da ich hier zusätzlich von leicht oben fotografiert habe, entsteht Spannung im Bild.

Portrait Mann TippDer Fokus liegt hier ganz klar auf Kai’s Augen. Durch seinen Blick nach rechts und meine gewählte Perspektive wirkt dieses doch einfache Portrait sehr geheimnisvoll und einfach cool.

Christina Key USA Flagge

Die Flagge bildet einen schönen Rahmen um das “Model”, dass euch grade diese Tipps nieder schreibt.  😉 Durch die Bewegung im Bild entsteht Dynamik und dank des goldenen Lichtes, strahlt dieses Portrait Wärme aus, was uns unterbewusst positiv stimuliert. 

Coole Portrait Tipps

Durch den zarten Pullover und dem dramatischen Blick nach links entsteht Spannung im Bild. Diese wird noch stärker unterstrichen durch die gewählte Bildbearbeitung über die wir später noch sprechen werden.

Florian Roser

Dieses Portrait hat ordentlich Luft zum atmen, da rechts viel Freiraum ist. Das Foto wirkt sehr beruhigend, nicht zuletzt wegen dem Bildaufbau.

Tipps Portrait Fotos Gestaltung

Ein unglaublich fesselndes Portrait von Theresa. Durch den Bildaufbau, die Pose und der Bearbeitung wirkt dieses Foto zerbrechlich und dramatisch.

Portrait Mann blaue Haare

Model Marlon fällt durch seine blauen Haare auf und bildet mit der Umgebung ein super schönes und vor allem harmonisches Gesamtbild. Durch die gewählte Perspektive, seinen Blick nach oben und die Blätter im Haar lässt dieses Portrait viel Raum für Interpretation. Unterm Strich ein Portrait, dass man nicht alle Tage sieht.

Tipps Portraits Posing

Bewegung durch die fliegenden Haare und dem streighten Blick nach unten, sorgen hier für eine super Dynamik. Durch die einfache, aber kontrastreiche schwarz-weiß Färbung besticht dieses Portrait von Lisa durch die interessanten Accessoires. 

Christina Key Outfit Hut

Kalte Farben treffen auf warme. Klar, wie wir im Artikel Fotografie Tipps – Die Farben gelernt haben, ist das Spiel zwischen warm & kalt super in der Fotografie! 

Tipps für bessere Portraits Bildgestaltung

Ein super natürliches Portrait mit direktem Blick in die Kamera. So simpel, so schön!

Tipps Paarbilder

Könnt ihr diese Spannung auch fühlen? Es knistert förmlich zwischen den Models Marlon & Betty! Unglaublich, dass sie sich an diesem Tag das erste Mal über den Weg gelaufen sind. Durch den intensiven Blick in die Augen des anderen wird man als Betrachter richtig ins Bild gezogen. Insgesamt ein unglaublich intensives Portrait, dass durch seine Einfachheit besticht.

Tipps Portraits Bildgestaltung Farben

Das Model schaut direkt in die Kamera und zieht so direkt den Fokus auf die Augen. Durch den Kontrast der roten Lippen und dem grünen Hintergrund entsteht außerdem Spannung im Bild.

Männer Portrait Profil

Durch das Ablichten einer Person im Profil entsteht eine ganz intime Atmosphäre. Diese nahe Perspektive eröffnet sich einem nur, wenn man der Person nahe steht.  

“Setzt euch intensiv mit dem Thema Bildgestaltung* auseinander, sie ist unglaublich wichtig und verdient noch mehr Aufmerksamkeit als die Frage nach dem „perfekten“ Portrait Foto Equipment.”

 

Tipps Portraits Gestaltung

Dadurch, dass meine Haarfarbe so gut zum Shirt passt, entsteht ein harmonisches Portrait. Durch die außergewöhnliche Haarfarbe wirkt dieses Portrait außerdem exklusiver als bei herkömmlichen Haarfarben.

 

 


 

Tipps für Portraits

Nachbearbeitung 

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: Die Nachbearbeitung von Fotos. Ich bin ja ein kleiner Fan von ihr, denn man kann sich hier noch mal schön austoben und für noch mehr Spannung und Orginalität sorgen. Viele Fotos von Kollegen erkenne ich inzwischen sofort an der Bildbearbeitung. Da ich aber kein Freund von Gleichheit im fotografischen Sinn bin, bearbeite ich meine eigenen Fotos immer unterschiedlich, je nach Ziel und derzeitigem Geschmack. Generell liebe ich aber warme Farben sehr, deshalb findet man bei mir oft viel rot in den Tiefen. Aber auch kühle Töne mag ich ab und zu.

 

Was die Nachbearbeitung von Portrait Aufnahmen angeht, könnt ihr genauso frei ran gehen, wie beim ganzen Erschaffungsprozess von Bildern. Es gibt ein paar Dinge, die verpönt sind, die  manch einer als absolutes “No-Go” betitelt und andere wiederum feiern. Erlaubt ist, was euch persönlich gefällt, so einfach ist das! Es ist eure Leidenschaft, also könnt ihr auch selbst entscheiden wie ihr eure Portrait Aufnahmen bearbeitet wollt, wenn überhaupt. Klar, Feedback in konstruktiver Form sollte immer willkommen sein, denn nur kann man sich verbessern! 😉 Aber leider gibt es auch diverse Menschen, die ihre Hater Kommentare als “konstruktive Kritik” verteidigen, dabei sind ihre Worte einfach nur angreifend und verletzend. Im Artikel Blockieren bei Facebook habe ich mich ja schon intensiv mit solchen Leuten auseinandergesetzt. Es ist auch ganz klar, dass jemand, der noch gar nicht so lange mit der Fotografie und der Bildbearbeitung beschäftigt ist, nicht die krasseste Hautretusche wie die Profis abliefert. Auch Themen wie Dodge & Burn brauche einfach ihre Zeit und ihr werdet sehen, sobald ihr um die 100 Bilder bearbeitet habt, seid ihr schon viel besser geworden!

 

Manche lassen Portraits prinzipiell sehr natürlich, ist halt auch immer eine Frage der Verwendung. In den Werbungen sehen wir selten bis gar nicht natürliches Portraits. Im Gegenteil: Gerade in der Werbebranche werden die Portraits bis ins unermessliche bearbeitet, sodass es schon öfter vorkam, dass sich die Models selbst nicht wieder erkannt haben. Das ist natürlich fragwürdig wie ich finde, aber muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er seinem Model auch das Gefühl geben möchte, nicht schön genug zu sein. Am besten klärt ihr mit eurem Model direkt ab, wie es zum Thema Bildbearbeitung steht und was mögliche No-Gos sind. Viele meiner Models mögen natürliche Portraits am liebsten und bitten lediglich darum ein paar Pickelchen zu entfernen. Andere stehen wiedrrum auf das ganze Programm und lieben es, wenn ich ordentlich abdunkle und aufhelle, mit Filtern arbeite und sogar leichte Verschlankungen durchführe. Wie ich zu diesem Thema stehe, habe ich euch ja schon im Artikel Zwischen Wahrheit & Illusion mitgeteilt. 


Simon Roser

Ein völlig natürliches und unbearbeitetes Portrait von Simon Razu

Portrait Tipps Bearbeitung

Auch bei diesem Portrait habe ich rein gar nichts bearbeitet.

Bearbeitung Portraits

Hier wurden ein paar Pickelchen weg retuschiert, sowie die Farben angepasst. Die blauen Haare sind nicht bearbeitet.

Tipps Bearbeitung von Portraits

Bei diesem Portrait wurde eine leichte Hautretusche, sowie das Konvertieren in schwarz-weiß durchgeführt.

Tipps bessere Portraits Nachbearbeitung

Neben den Farben wurde hier neben der Hautretusche auch mit Dodge and Burn gearbeitet. Letzteres wurde vor allem eingesetzt um für Glanzreflexe auf Lippen und in den Augen zu sorgen.

Portraits Fotografie Tipps Bearbeitung

Auch so natürlich kann Bildbearbeitung aussehen. Hier wurden die Farben leicht entsättigt und störende Bildpunkte im Hintergrund entfernt. Außerdem wurden Pickel retuschiert.

Christina Key Portrait Hut

Dieses Portrait von mir habe ich in schwarz-weiß gefärbt, sowie Pickel weg retuschiert. 

 

“Erlaubt ist, was euch persönlich gefällt, so einfach ist das!”

 

Portrait Swirly Bokeh

Ein ganz klarer Fall: Die Farben sind künstlich entstanden. Auch hier wurde eine Hautretusche durchgeführt und ordentlich mit Dodge & Burn gearbeitet um für noch mehr Kontrast zu sorgen. Außerdem wurde die Haut brauner bearbeitet.

Natürliches Portrait Tipps

Auch so kann ein tolles Portrait aussehen, nämlich mit 0 Bearbeitung! 

Foto Bearbeitung Portraits

Hier wurde intensive Bildbearbeitung betrieben. Angefangen beim Hintergrund und dessen Bokeh, der Hautretusche, Doge and Burn, sowie der Farbgebung.  


Bloggerin Christina Key

Warmes Licht, das schon so aufgenommen wurde, Haut die durch Bearbeitung erst so makellos geworden ist! 

 

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Meine Kaufempfehlungen (Affiliate Links)



Nachwort

Puh, das war ganz schön viel und ich hoffe, dass ihr heute viel gelernt habt. Für das ein oder andere Thema werde ich noch einen extra Beitrag anfertigen. Gerade das Thema Bildgestaltung zum Beispiel ist so super komplex, sodass es locker einen Beitrag in dieser Größe füllen kann. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Artikel und andere Beiträge von mir, die euch gut gefallen in euren Social Media Plattformen teilen könntet, sodass ich euch weiterhin kostenlose Tipps geben kann! 🙂 ♥ Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, haut in die Tasten! Ich freue mich schon wahnsinnig über euer Feedback und ehrlich gesagt bin ich gerade jetzt super froh, dass ich diesen Artikel nach 20 Stunden endlich fertig gestellt habe!  😳 Ich glaube, dass dieser Artikel den Beitrag Low Budget Foto Tipps vom Zeitfaktor der Erstellung jetzt abgelöst hat, wow, das ist echt ne Nummer! Es würde mich außerdem echt freuen, wenn ihr über mich bei amazon einkaufen würdet, denn dann kann ich irgendwann evtl. die ganze Banner Werbung abschalten, aber bis dahin lasse ich sie noch bestehen. So ein Blog finanziert sich eben nicht von selbst! Alle Links mit * sind Affiliate Links. Jetzt würde ich natürlich interessiren, wie euch dieser Beitrag gefällt? Hat sich die harte Arbeit gelohnt? 🙂 

XoXo Christina Key

PIN IT!!!


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