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Besondere Restaurants & Cafés in Berlin
Seit ich in Berlin wohne, gebe ich ehrlich gesagt ziemlich viel Geld für Essen aus. Hier warten die schönsten, exklusivsten und außergewöhnlichsten Restaurants nur darauf entdeckt zu werden. Gerade am Anfang war ich jedes Mal in einem anderen Café oder Restaurant. Bis ich ab einem gewissen Punkt aus Faulheit nur noch in die gleichen ging. Klar, so ein Stamm Lokal ist an sich keine schlechte Sache, doch dadurch schließt man seine Augen für neue, vielleicht noch schönere Cafés und Restaurants.
Riesen Auswahl – keinen Überblick
Vor allem als Tourist in einer neuen Stadt ist das Entdecken neuer Restaurants jedes Mal eine echte Herausforderung. Ich kenne es nur zu gut, dass man total überfordert in einem neuen, unbekannten Ort ist und getrieben durch einen bärenstarken Hunger und eine gewisse Unsicherheit dann eben doch einfach in die altbekannten Läden geht, die es auch in der eigenen Stadt gibt. Man denkt, dass man diese schon kennt und nichts mehr schief gehen kann und somit lässt man die Chance verstreichen, echte Schätze zu entdecken.
Ist es nicht gigantischer, aus dem Urlaub zu kommen und von diesem einen, zuckersüßen Café zu schwärmen, das es nur an diesen einem Ort gibt? Die großen, altbekannten Restaurant Ketten sorgen nicht nur für Langeweile auf dem Speiseplan, sondern auch dafür, dass immer mehr deutsche Städte gleich aussehen. Ich kann euch nicht aus jeder Stadt besondere Orte vorstellen, doch für Berlin nun auf jeden Fall. Insgesamt habe ich mich durch 18 Restaurants und Cafés gefuttert und fünf ganz besondere herausgefiltert, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet! Ganz egal ob ihr Ur-Berliner, zugezogen oder als Touri hier seid.
Meine Favoriten und die Initiative für Gewerbevielfalt
In Kooperation mit DAS TELEFONBUCH möchte ich euch also heute nicht nur einen #Lieblingsladen vorstellen, sondern gleich fünf! Die Initiative für Gewerbevielfalt wurde im Juli von Das Telefonbuch ins Leben gerufen um auf das Problem aufmerksam zu machen, dass sich immer mehr Städte ähneln und kleine hübsche Läden, Cafés und Restaurants immer häufiger schließen, da sie gegen die mächtige Konkurrenz nicht mehr ankommen. Unter der Webseite dastelefonbuch.de und über die gleichnamige App kann man direkt neue Läden aus der Nähe suchen. Anders als bei Google, werden hier auch kleine, unbekannte Läden ganz weit oben angezeigt. Wir als Verbraucher bekommen also mal wieder frischen Wind und die Betreiber der Läden neue Besucher. Zusammengefasst kann man also sagen, dass es sich hier um eine Win-Win-Situation für alle handelt! 🙂
Route 66
Wer es gerne legendär, wie auch gigantisch lecker mag, der ist im amerikanischen Diner Route 66 mehr als richtig! Die Inneneinrichtung ist einfach einzigartig und aus dem Staunen kommt man hier nur schwer raus. Das nach der legendären Route 66 von Chicago nach L.A. benannte Restaurant ist mit diversen Deko Elementen ausgestattet, die einem das Gefühl geben, nicht mehr in Berlin, sondern in der USA zu sein. Die Burger und vor allem die Pommes und Cocktails sind hier der Hammer!
Das Blumencafé
Für Blumenliebhaber und die, die es noch werden wollen, ist das Blumencafé in der Schönhauser Alle die Adresse schlechthin! Der selbstgemachte Kuchen überzeugt genauso wie der gute Kaffee oder das Frühstücksangebot, das man den ganzen Tag genießen kann – ideal, wenn die Nacht mal wieder etwas länger ging. Die sagenhaft, wunderschöne Einrichtung ist genauso überraschend wie die zwei hübschen knall-bunten Papageien. Im Blumencafé kann man übrigens nicht nur ausgezeichnet speisen, sondern sich auch mit neuen Pflanzen und hübschen Blumensträußen eindecken und zwar 356 Tage im Jahr!
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Snap Natural Fast Food
Richtig leckeres Fast Food und Interior Inspiration gibt es bei Snap Natural Fast Food in der Warschauer Straße. Die Burger und vor allem die Süßkartoffel Pommes sind hier zum Reinlegen. Dieses Restaurant beweist, dass Fast Food nicht ungesund sein muss, sondern auch frisch und richtig knackig daher kommen kann! Wer auf Burger, Wraps, Pasta oder Salat steht, wird hier sicherlich schnell fündig.
House of small wonder
Eines der schönsten Restaurants in ganz Berlin ist das House of small wonder. Hier gibt es nicht nur diverse Köstlichkeiten wie frisches French Toast zum Frühstück, Salat mit Melone und Feta oder Klassiker wie Acocado Toast, sondern auch super köstliche Walnuss Kekse. Die Atmosphäre ist hier besonders schön. War man noch mitten in dem Stress des Alltags, ist man nach einem Katzensprung von der Friedrichstraße inmitten einer grünen Oase.
Simply Keto
Manchmal darf es auch Low Carb sein. Bei Simply Keto findet jeder was köstliches zum Vernaschen. Von Pizza, über feine Kuchen bis hin zu süchtig-machenden Schoko Riegeln – hier ist für jeden etwas dabei! Ich persönlich bestelle hier oft Pizza oder Knickers. Vor allem letzere sind einfach der Knaller! Hier kann man sich einmal kreuz und quer durch knuspern ohne hinterher ein schlechtes Gewissen zu haben.
Mehr gefällig?
Berlin isst anders – und trinkt besser
Berlin. Hauptstadt der Clubkultur, des Chaos, der Diskussionen über Mietpreise, aber vor allem: Hauptstadt des Genusses mit Stilbruch-Garantie. In keiner anderen Stadt kriegst du für 3 Euro eine Falafel, die dir Tränen der Freude in die Augen treibt – und drei Straßen weiter ein 12-Gänge-Menü, das du zuerst googeln musst, um zu wissen, was du da überhaupt gegessen hast.
Denn wer in Berlin essen oder trinken geht, erlebt keine bloße Mahlzeit. Nein, hier bekommst du ein Erlebnis – mit Neonlicht, DJ-Pult, viel Persönlichkeit und meistens einer Anekdote obendrauf. Hier sind die coolsten Spots, schräge Geschichten und echte Geheimtipps.
1. Kreuzberg: Curry, Kultur & Cocktails
Wenn Berlin ein Magen hätte, wäre Kreuzberg sein Magenknurren – wild, international, spontan.
Must-Eat: Curry 36
Klar, Touri-Hotspot. Aber trotzdem Kult. Der Klassiker unter den Berliner Currywürsten: laut, fettig, unhöflich charmant – wie Berlin selbst. Wichtig: Bestelle mit oder ohne Darm, aber bitte ohne Diskussion über vegane Alternativen. Die gibt’s ein paar Meter weiter.
Orientalische Küche im „Kreuzberger Himmel“
Ein soziales Projekt mit syrischen Geflüchteten als Köche – hier schmeckt nicht nur das Essen (Traum-Hummus!), sondern auch das Konzept. Warmherzig, authentisch, absolut empfehlenswert.
Bar-Tipp: „John Muir“
Hip, dunkel, ein bisschen wie ein James-Bond-Set mit Bart. Hier kriegst du exzellent gemixte Drinks und dazu Geschichten, die du nächsten Tag nicht ganz glaubst – aber weitererzählst.
2. Neukölln: Hummus, Hipster & Höhenrausch
Neukölln ist wie ein wilder Mix aus Tel Aviv und Berghain, gewürzt mit einem Hauch Prenzlauer-Berg-Kindheitstraum.
Top-Restaurant: „Be’kech“
Coworking, Community und marokkanische Köstlichkeiten in einem. Vegan-freundlich, aber auch Fleischesser kommen auf ihre Kosten. Alles bio, alles bunt – wie Neukölln selbst.
Falafel im „Azzam“
Du wirst Schlange stehen. Du wirst nicht enttäuscht. Hier schmeckt Falafel wie sie schmecken sollte: außen knusprig, innen fluffig, mit Hummus, der dir die Knie weich macht.
Bar-Himmel: „Klunkerkranich“
Eine Bar auf einem Parkhausdach. Klingt nach Abriss, ist aber pure Romantik. Sonnenuntergang, Lichterketten, DJ und Blick über die Stadt – und die beste Berliner Weiße mit Holunder, die du je hattest.
3. Mitte: Glamour, Gentrifizierung & Gastronomie
Zwischen Galerien, Start-ups und hippen Großstadtpflanzen findest du Restaurants, die man entweder feiern oder für absurd halten kann – oder beides.
Fine Dining im „Nobelhart & Schmutzig“
Der Name ist Programm: radikal lokal, ein bisschen rotzig, aber auf Michelin-Niveau. 10-Gänge, kein Kram von weit weg – hier schmeckt Berlin, wie es riecht: ehrlich, erdig, experimentell.
„House of Small Wonder“
Japanisch-amerikanisches Fusion-Food in einer Location, die aussieht wie Pinterest auf LSD. Treppe mit Farnen, Frühstück mit Wasabi – und die besten French Toasts nördlich von Kyoto.
Bar mit Stil: „Bar Tausend“
Versteckt unter den Bahngleisen, Eintritt durch eine Stahltür – was wie ein James-Bond-Filmset beginnt, wird zur Nacht mit Livemusik, Signature Drinks und Leuten, die zu cool zum Tanzen sind (aber trotzdem tanzen).
4. Friedrichshain: Punk trifft Pasta trifft Party
Hier lebt noch der rebellische Spirit – aber mit einem Aperol in der Hand und veganem Döner in der Tasche.
Döner Deluxe im „Vöner“
Der vegane Döner, der sogar Fleischliebhaber überzeugt. Krosse Seitanstreifen, cremige Soßen, fluffiges Fladenbrot – Berlin in einem Biss.
Pizza bei „Salami Social Club“
Hier ist der Name Programm – Salami mit Stil. Die Pizzen sind groß, fettig und absolut göttlich. Und der Rand? Knuspriger als dein Spotify-Jahresrückblick.
Drinks im „Süß war gestern“
Tagsüber Café, abends Bar, nachts Club. Ein Ort für alle, die sich nicht entscheiden können – oder wollen. Hier tanzt du zu 90er-Hits, während dein Drink sich entscheidet, Mojito oder Caipirinha zu sein.
5. Prenzlauer Berg: Babyccino und Bio-Boulevard
Eltern mit Lastenrad? Ja. Aber auch richtig gute Küche, viel Regionales und Kneipen mit Niveau.
„Kopps“ – Vegane Küche in schön
Feinste vegane Küche, bei der selbst Karnivoren keinen Bacon vermissen. Brunch vom Feinsten, saisonal, lokal – und mit Designerdeko, die auch in Skandinavien durchgehen würde.
Burger bei „The Bird“
Nicht vegan, nicht leise, nicht für kleine Hände. Hier gibt’s die wohl besten Burger der Stadt – saftig, üppig, US-Style. Dazu Craft Beer, das schmeckt, wie der Chef redet: laut und ehrlich.
Bar-Klassiker: „Wohnzimmer“
Sofas, Kerzen, Altbau-Charme. Hier fühlt man sich wie bei Omas Geburtstag – wenn Oma Gin Tonic mit Gurke trinken würde.
6. Charlottenburg & Schöneberg: Oldschool mit Überraschung
Schicke Fassaden, gediegene Atmosphäre – aber unter der Oberfläche brodelt die Gastro-Lust.
„Zsa Zsa Burger“
Stylisch, verspielt, queerfreundlich – und Burger, die aussehen wie Kunstwerke. Die Süßkartoffelpommes allein machen süchtig.
Asia-Knaller: „Saigon Green“
Lecker vietnamesisch mit frischem Thai-Twist. Schnell, freundlich, gesund – perfekt für Lunch oder Dates mit Leuten, die du beeindrucken willst, ohne es zu zeigen.
Bar-Geheimtipp: „Stagger Lee“
Speakeasy-Atmosphäre, Barkeeper in Hosenträgern, Drinks wie Gedichte. Wer hier einen Whisky Sour trinkt, hat alles richtig gemacht. Oder ist zu betrunken, es zu merken.
Fazit: Berlin schmeckt nach mehr
Ob auf dem Bordstein mit Döner in der Hand oder auf der Dachterrasse mit Champagnerflöte – in Berlin hat Essen immer Kontext. Es ist politisch, laut, schräg, international, überraschend – und meistens besser, als man denkt.
Hier wirst du satt – aber nie fertig.
Und wenn du glaubst, du hast alles gesehen: irgendwo in einem Hinterhof eröffnet gerade wieder ein neues Fusion-Restaurant mit fermentierten Tacos und Lavendel-Gin. Berlin bleibt hungrig. Und durstig.
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