TIPPS


Meine Entscheidung gegen einen Nischenblog

 

Nachdem mein letzter Blogger Tipps Artikel “Blogger Fehler & wie man sie vermeidet” euch so gut gefallen hat, kommt heute der nächste Blog Tipp. Die Basics haben wir schon besprochen, wie etwa “So bekommst Du mehr Blog Traffic”, “Blog erstellen – So geht’s”, “So bekommst Du Blog Kooperationen” oder etwa auch “So wird Dein Blog vor einer Abmahnung sicher” oder eben “Liste mit allen Blogger Events”. Der heutige Artikel ist vor allem für Blogger interessant, die noch nicht so recht wissen, wohin ihre eigene Reise gehen soll. Ich erzähle euch heute ganz offen & ehrlich warum ich mich gegen einen Nischenblog entschieden habe und warum ich es jedem anderen auch empfehlen würde – zumindest einen Blog zu schreiben, der auf keine Nische festgelegt ist. Ein zweiter kann, wenn es denn unbedingt sein muss, auch ein Nischenblog sein. 

Einige Blogger Kollegen haben mir in der Vergangenheit schon dazu geraten, mich nur auf eine Blog Kategorie zu konzentrieren, denn Nischenblogs waren ihrer Meinung nach “The Shit!” Ich sagte dazu nur: Bullshit! Warum sollte ich nur über ein Thema bloggen, wenn ich doch so viel mehr kann und mich für die unterschiedlichsten Dinge interessiere und meine Leidenschaft in allen Beiträgen zu spüren ist? Viele dieser Kollegen bloggen seit ein paar Monaten nur über ein Thema und beklagen sich oft darüber, dass es auf Dauer ganz schön eintönig ist und ich recht hatte. Damit ihr “toller Nischenblog” auch glaubwürdig rüberkommt, mussten sich manche doch tatsächlich ein neues “Image” anlegen. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit, denn ich werde mich niemals nur für einen “Blog” verstellen, nur um vermeintlich “erfolgreicher” zu sein. Für mich bedeutet Erfolg, ich selbst sein zu dürfen – und mit und von der Art wie ich eben bin, leben kann!

Falls man sowieso schon einen Blog hat, auf dem man diverse Themen behandelt und einen anderen jetzt gründen möchte, der sich nur um ein Thema dreht, so klatsche ich in die Hände. Es ist nicht verkehrt mehrere Blogs zu haben und diese unterschiedlich zu gestalten. Dieser Blog hier ist jedenfalls kein Nischenblog und das ist auch gut so! Doch warum habe ich mich ganz bewusst gegen einen Nischenblog entschieden? Das verrate ich euch jetzt! Seid ihr auch alle angeschnallt? Dann geht die Reise los. 😉 

 Mit einem Klick auf ein Foto gelangt ihr zum entsprechenden Artikel.

 

MEINE ENTSCHEIDUNG GEGEN EINEN NISCHENBLOG

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#1 Blogger Tipps – Warum ich keinen Nischenblog betreibe:
Ich interessiere mich für mehr und kann mehr als eine Sache!

Stellt euch vor, dass ich – so wie zu Beginn meiner “Blogger Karriere” im Jahre 2009 – bis jetzt nur über Mode bloggen würde. All die Fotografie Tipps wie beispielsweise “So werden Deine Fotos noch besser!”, “Geniale Selbstportraits – So geht’s!” oder etwa “So kreierst Du einen unscharfen Hintergrund” hättet ihr dann niemals hier entdecken und dazu lernen können. Auch sämtliche Blogger Tipps wie “die besten Facebook Gruppen für Blogger/Fotografen”, “So verdienst Du als Blogger Geld!”, “So viel kannst Du für einen Blog Artikel verlangen!” oder Artikel wie “SEO Tipps die Du einfach kennen musst!” wären dann niemals hier auf diesem Blog erschienen. Klar, sicherlich hättet ihr auch woanders solche tollen Tipps gelesen, allerdings eben nicht mit meiner Sprache und vielleicht nicht so leicht verständlich geschrieben, sondern in einem hochgestochenen Deutsch, sodass ihr eigentlich nur Bahnhof verstehen würdet. 

Klar, hübsche Outfits haben auch ihren Reiz und inspiren auf eine Art & Weise, allerdings sind sie jetzt auch nichts weltbewegendes und ich wage zu behaupten, dass ein Artikel mit Tipps jeden viel weiter bringt, als nur ein hübscher Look. Ich möchte damit nicht sagen, dass Outfit Posts weniger wert sind, nur haben sie für den Großteil einen geringeren Mehrwert als Beiträge mit beispielsweisen genialen Low Budget Fotografie Tipps. Das ist auch total verständlich und ich bin gar nicht böse deshalb, denn mir bereiten sowieso mehr Themen als nur Mode enorme Freude. So bin ich immer total happy, wenn ich euch mit meinem Fotografie oder Blogger Wissen weiterhelfen kann.

Ich interessiere mich einfach für mehr als nur hübsche Outfits oder die Key-Pieces dieser Saison. Ich bin mehr als ein Modepüppchen. Mehr als ein Mädchen, das nur gewisse Labels im Kopf hat und gut aussieht. Ich bin mir nicht zu fein, selbst anzupacken, mir meine Hände für köstliche Rezepte wie die weltbeste Pumpkin Spice Latte oder atemberaubend geniale DIYS wie das Low Budget Designer Regal oder den hübschen Beton Baum dreckig zu machen. Ich schreibe auch mal über Themen, die andere nie wagen würden auch nur auszusprechen wie etwa “Bin ich zu fett?” oder “Deutsche Blogger Kollegen, ihr fuckt mich ab!”, sowie auch der provokante Artikel “Weshalb ich immer mehr Leute auf Facebook blockiere”. Solche Artikel wären undenkbar, wenn ich zum Beispiel nur über Fotografie Tipps oder Rezepte schreiben würde, nur “weil Nischenblogs ja so viel erfolgreicher” sind. “Man kann sich ja schließlich nicht hochwertig um verschiedene Kategorien kümmern”. Auch absoluter Schwachsinn, aber schaut selbst:

OUTFITS


Leo Mantel richtig kombinieren

Outfit mit schwarzer Winterjacke

Vintage Bomberjacke Outfit

FOTOGRAFIE TIPPS


Freelensing Fotografie Tipps

Selbstportraits Tipps

Fotografie Tipps Portraits

REZEPTE


Überbackene Zucchini

KÜRBIS MUFFINS MIT DOPPELT WEISSER SCHOKOLADE

Kürbis Flammkuchen mit Low Carb Boden

DIY UND LIFESTYLE


ADVENTSKRANZ MIT DIY BETON KERZENHALTER

BETON BAUM DIY PROJEKT mit Tillandsien

FARBENFROHE EINRICHTUNG rote Samt Couch

Wenn man eine Sache mit Liebe und aus Überzeugung macht spiegelt sich das auch in den Endergebnissen wieder. Ich würde sagen, dass keines dieser Bilder bzw. Artikel qualitativ nicht hochwertig sind. Man kann also sowohl erfolgreich und hochwertig über verschiedene Themen bloggen, auch wenn man nicht auf eine Nische festgelegt ist. Ich könnte noch so viele weitere Bilder und Beiträge hier anfügen, die deutlich aufzeigen, dass man sich als Blogger nicht nur auf ein Thema beschränken muss um fantastische Fotos, hochwertige Blog Artikel und prinzipiell erfolgreich zu sein. 

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#2 Warum ich bewusst keinen Nischenblog betreibe – Man weiß nie was die Zukunft bringt!

Ich bin ganz ehrlich: Das Leben als Blogger, Youtuber, Instagrammer etc. ist kein Zuckerschlecken – auch wenn es nach außen oft so scheint. Diese Branche ist krass unsicher und ständig im Wandel. Es kann gut sein, dass in ein paar Jahren Instagram so gar nicht mehr existiert und auch Youtube irgendwann uncool ist, weil der Algorithmus immer schlimmer wird. Ich muss an dieser Stelle lachen, denn ich bin echt happy, dass ich mich schon immer mehr auf meinen eigenen Blog konzentriert habe und nicht nur mein eigener Boss bin, sondern auch nicht unter Mr. Zuckerberg oder den drei Youtube Gründern bin. Schon im Artikel Blog VS Instagram habe ich euch in einem ausführlichen Artikel erklärt, warum ich meinen Blog immer an erster Stelle sehe. 

Genauso wie sich die ganzen Social Plattformen verändern mit der Zeit, so ändern sich auch eventuell eure eigenen Interessen und die eurer (Stamm-) Leser. Es kann auch mir gut passieren, dass ich irgendwann gar keine Lust mehr auf Outfits oder Rezepte habe und vielleicht über Haushaltstipps bloggen möchte. “Wie gut, dass ich keinen Nischenblog betrieben habe!” werde ich mir in solch einer Situation dann sicherlich denken. Wenn Du nämlich bis dato immer einen Nischenblog betrieben hast, wird es viel schwieriger für Dich plötzlich über ein komplett neues Thema zu schreiben. Auch Deine Leser werden sicherlich irritiert sein und eventuell wird Dein neues Thema sie gar nicht interessieren und Du bist gezwungen Dir wieder von ganz vorne eine neue Leserschaft aufzubauen. Zurzeit sind DIYs sehr “en Vogue” und fast jeder Blogger hat mind. schon mal ein eigenes Do It Yourself verbloggt. Sämtliche DIY Artikel sind super erfolgreich, einfach weil es grade sehr hipp ist viel selbst zu machen – vor allem auch durch Pinterest. 

Wer weiß, vl. ist es in ein paar Monaten total hipp nur noch mit regionalen Zutaten zu kochen oder nur noch super bunte Klamotten zu tragen. Was ich euch damit sagen möchte: Die Welt – und vor allem die der neuen Medien (!) – ist im ständigen Wandel und man weiß nie was als nächstes hipp sein wird! Wenn man sich nur mit einem Thema auf dem Blog beschäftigt, hat man eine größere Gefahr und es kann schnell passieren, dass man auf einen Schlag total uninteressant für seine Leserschaft geworden ist, da man zum Beispiel bis dato nur über Einhörner gebloggt hat und diese aktuell super uncool und ungefragt sind. Mehr Blog Kategorien bedeutet nicht nur eine größere Zahl an den unterschiedlichsten Lesern, sondern auch mehr Sicherheit. Viele meiner Leser interessieren sich zum Beispiel nicht nur für geniale Fotografie Tipps wie den DIY Low Budget Abschatter/Aufheller, sondern lesen auch gerne meine Rezepte wie den köstlichsten Kürbis Flammkuchen, den saftigsten Blaubeerkuchen oder schauen sich auch gerne meine Outfits an und lassen sich durch wilde Outfits wie etwa den Leoparden Mantel oder das Pailletten Oberteil inspirieren. 

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RezepteEine Auswahl meiner Food Posts

Fotoshootings Christina Key

Eine Auswahl an meinen realisierten Fotoshootings, u.a. mit Daniel Küblböck, Natalia und Kojo

 

Outfits Christina Key

Ein paar meiner Fashion Looks, die ich euch schon ausführlich auf diesem Blog vorgestellt habe

 

#3 Warum ich bewusst keinen Nischenblog betreibe – Man hat deutlich mehr Kooperationsmöglichkeiten!

Wenn man über mehr unterschiedliche Themen bloggt, hat man auch viele mehr Kooperationsmöglichkeiten – ich sage es einfach mal ganz offen raus. Wenn ich nur über Mode, Fotografie oder Rezepte bloggen würde, könnte ich höchstwahrscheinlich nicht von meinem Blog leben, so wie es seit diesem Jahr der Fall ist. Oft gibt es nämlich Phasen, in denen es vor allem Unternehmen aus dem Food Bereich angezogen hat, Blog Kooperationen einzugehen, ein anderes Mal sind es die ganzen Fashion Brands, die Lust haben, dass Blogger ihre Kleidung kreativ ins Szene setzen. Stell Dir vor, dass Unternehmen aus dem einzigen Bereich in dem Du bloggst keine Lust mehr auf “Influencer“, Youtuber und uns Blogger haben! Dann stehst Du da und musst Dir wohl oder übel doch wieder einen anderen Job suchen.

Ich kann glücklicherweise sagen, dass viele Unternehmen – aus den unterschiedlichsten Bereichen – öfter mit mir zusammenarbeiten, weil sie einfach begeistert von meinen Beiträgen sind und Lust auf eine weitere Kooperation haben. So habe ich zum Beispiel mehrmals mit Marken wie Eterna, Superdry, bofrost* und Peter Mertes etc. zusammengearbeitet. Unterm Strich habe ich also mehr Möglichkeiten an Kollaborationen, wie jemand der Nischenblogger ist und nur mit Food Brands zusammenarbeiten kann, einfach weil er gar keine andere Blog Kategorie hat.  

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#4 Warum ich kein Nischenblogger bin – Ich liebe die Freiheit!

Wie ich oben schon erwähnt habe, kann ich mehr als nur hübsche Outfits zusammenzustellen oder Fotografie Tipps niederschreiben. Dieser Blog ist – wie in meiner Bio steht – eine bunte Überraschungstüte! Jeder Beitrag ist anders, erfischend und überraschend, ebenso wie ich selbst – und jedes Individuum da draußen auch. 😉 Mal habe ich mehr Lust andere Leute zu fotografieren, eben hinter der Kamera zu stehen & euch dann anschließend die Endergebnisse in meinen Photo Stories wie die mit Daniel Küblböck, Christina Raphaella Dirr oder Kojo zu zeigen. Ein anderes Mal habe ich total Lust kreative DIYS zu machen und über beispielsweise einen Adventskranz mit Beton Kerzenhalter oder ein hübsches DIY Designer Regal zu bloggen. Ein anders Mal bin ich so wütend, dass ich diese Wut niederschreiben muss und verfasse Artikel wie “Deutsche Blogger Kollegen, ihr fuckt mich ab!”, “Influencer – Die It-Girls von heute” oder rege zum Nachdenken in Artikel wie “Zwischen Wahrheit und Illusion” und “Glaubwürdigkeit vs Reichweite” an.

Diese unglaubliche Freiheit zu haben, über das zu schreiben was mich aktuell bewegt, ist einfach fantastisch! Meiner Meinung nach spiegelt es sich wieder, wie viel Muse ein Blogger beim Erstellen eines Artikels hatte, einfach in der ganzen Aufbereitung und wie die Schreibweise ist. Ein Nischenblog kann noch so gut geschrieben sein, irgendwann kommt der Punkt an dem der Blogger selbst nicht mit 100% Begeisterung über sein Thema schreibt, sondern einfach weil er es muss, da er ja in “seiner Nische” ist. Wenn ich als NICHT Nischenbloggerin keine Lust auf einen neuen Outfit Post habe, dann lasse ich es und schreibe dafür mit sehr viel Liebe einen neuen Fotografie Tipps Beitrag, so wie erst neulich den Freelensing Tipps Beitrag. So einfach und herrlich ist es eben nur als “freier” Blogger! 😉 

Outfit mit Winterjacke

Für eine Superdry Kampagne mit Blogger Kollegin Swetlana 🙂 Das Video dazu findet ihr hier.

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#5 Warum ich kein Nischenblogger bin – ihr liebt die Vielfalt!

Zugegeben, einen kurzen Moment war ich schon verunsichert, als mir diverse Kollegen dazu geraten haben, einen Nischenblog zu werden. Doch ich wollte und will mich nicht extra verbiegen, nur um euch zu gefallen oder erfolgreich in dieser Branche zu sein. Es freut mich sehr, dass ihr diesen Blog auch feiert, auch wenn ich keinen Nischenblog habe. Aus euren Kommentaren, Nachrichten und Emails kann ich raus lesen, das es vor allem die bunte Vielfalt ist, die euch hier so gefällt! 🙂 Das wiederum freut mein anti-Nischenblogger Herz unglaublich doll! ♥

Viele die behaupten, dass man nur noch mit einem Nischenblog erfolgreich sein kann, haben oft selbst einen Blog der überhaupt kein Nischenblog ist. Es wird zwar hauptsächlich über ein Thema gebloggt, aber so finden sich auch viele andere Artikel auf diesen Blogs. Oft Artikel, die hilfreich und nützlich sind – Beiträge die oft angeklickt werden. Ich kann ehrlich nur mit dem Kopf schütteln, wenn genau diese Leute Nischenblogs empfehlen, denn was sie von sich geben ist in dieser Hinsicht einfach Bullshit! Vielleicht sehen sie selbst, dass reine Nischenblogs doch nicht so erfolgreich sind und wollen mit dieser vermeintlich “tollen” Empfehlung ihre Konkurrenz kleiner halten? Nobody knows. Ein Nischenblog ist so fehl am Platz, wie sich nur noch von Nudel zu ernähren. Klar, Du kannst die Nudeln immer anders würzen, mit Pilzen, Tomaten-Sauce oder ganz pur essen, aber irgendwann werden sie langweilig für Deine Geschmacksnerven. Warum nur Nudeln essen, wenn es doch auch Pancakes, Lasagne oder ein saftiger Zitronen-Blaubeerkuchen gibt? 🙂

 

Was denkt ihr über das Thema Nischenblogs? 

XoXo Christina Key

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PIN IT!!! ♥


Blogger Tipps Nischenblog muss nicht sein

Blogger Tipps Nischenblog

Kennst du schon?

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